AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Steuerverschwendung: 42. Schwarzbuch

Ein Trink-Manager für 9.900 Euro, ein für 13 Millionen sanierter und dann stillgelegter Schwimmkran oder ein unpopulärer Lärmschutz-Tunnel für 200 Millionen: Das 42. Schwarzbuch fasst Beispiele von Steuerverschwendung aus unterschiedlichen Themenbereichen quer durch die Bundesrepublik zusammen.

 

Regionalflughäfen, Saunatempel, Meeresfischzucht – das Schwarzbuch „Die öffentliche Verschwendung 2014“ nimmt vor allem Wirtschaftsflops kommunaler Unternehmen unter die Lupe. Von Kostenexplosionen über Fehlplanungen bis zu teurer Politikwerbung hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) insgesamt mehr als 100 exemplarische Fälle auf allen staatlichen Ebenen recherchiert. Bei der heutigen Präsentation stellte BdSt-Präsident Reiner Holznagel nachdrückliche Forderungen an Politik und Verwaltung und legte konkrete Lösungsvorschläge vor.

 

Ein Trink-Manager für 9.900 Euro, ein für 13 Millionen sanierter und dann stillgelegter Schwimmkran oder ein unpopulärer Lärmschutz-Tunnel für 200 Millionen: Das 42. Schwarzbuch fasst Beispiele aus unterschiedlichen Themenbereichen quer durch die Bundesrepublik zusammen. Im niedersächsischen Walsrode erhielt eine Bürgermeisterin, die nicht freiwillig aus dem Amt scheiden wollte, eine sechsmonatige Fortbildung fernab des Rathauses – mit vollen Bezügen von monatlich 7.566 Euro. In Berlin-Moabit sollen elf Beton-Kiesel für knapp 280.000 Euro als Sitzmöbel dienen, um Identität im Kiez zu stiften. Darüber hinaus dokumentiert das Schwarzbuch durch zahlreiche Erfolgsfälle, wie der Verband dank konsequenter Kritik Steuergeld retten konnte.

 

Für das diesjährige Sonderkapitel hat der Bund der Steuerzahler hinter die Kulissen der 13.400 Unternehmen und Einrichtungen geblickt, an denen Kommunen in Deutschland beteiligt sind. Immer mehr Städte und Gemeinden beschränken sich nicht mehr auf die Daseinsvorsorge, sondern sind wirtschaftlich aktiv. Das Schwarzbuch 2014 benennt die erheblichen Risiken, die mit diesem Engagement einhergehen. „Viele Kommunalunternehmen arbeiten unrentabel und werden jahrelang mit Hilfe von Steuergeld künstlich am Leben gehalten“, kritisiert BdSt-Präsident Holznagel. „Dieser Missstand muss ein Ende haben. Wir fordern die Kommunen auf, abenteuerliche Ausflüge in die Wirtschaft zu unterlassen und sich strikt von Geschäftsbereichen zu trennen, die nichts mit staatlichen Aufgaben zu tun haben.“

 

Der Bund der Steuerzahler liefert Kritik und Lösung aus einer Hand. Neben dem Schwarzbuch bietet die neue Broschüre „Sparen in der Kommune“ gut 500 wirklichkeitsnahe Einspartipps. Damit zeigt der BdSt, welche Ausgaben auf den Prüfstand sollen und an welchen Stellen gekürzt werden kann, bevor Politiker höhere Steuern und Abgaben verlangen. „Die Politiker müssen sorgfältiger mit unserem Geld umgehen und Sparpotenziale ernsthaft nutzen“, sagt Holznagel mit Blick auf die öffentlichen Haushalte in Bund, Ländern und Kommunen sowie stetig neue Rekordsteuereinnahmen. „Deutschland hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgaben- und Verschwendungsproblem!“ Broschüre und Schwarzbuch stellen Ratgeber für die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung dar, um mit konstruktiven Vorschlägen die Verschwendung von Steuergeld zu verhindern.

 

Top Ten der Steuerverschwendung:

1
Nordrhein-Westfalen

Das Strukturprogramm „Regionale 2010“ schafft Aussichten – zum Beispiel mit einer Aussichtsplattform in Pulheim. Einen „Mehrblick“ im Vergleich zur ebenen Erde bietet die Plattform allerdings nicht. Man könnte meinen, dass bei wortreichen Förderanträgen die Verantwortlichen aufhören nachzudenken.mehr...

2
Berlin

Die Berliner Staatsoper Unter den Linden wird seit September 2010 denkmalgerecht saniert. Als Baukosten waren von der zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung anfangs 239 Millionen Euro veranschlagt worden. Nachdem der ursprüngliche Eröffnungstermin im Oktober 2013 bereits mehrfach verschoben worden war, konnte die Verwaltung bis zuletzt nicht einmal mehr einen Termin seiner Bekanntgabe mitteilen. Auch die Kosten laufen aus dem Ruder.mehr...

3

Mitte Dezember 2013 war in Berlin-Moabit nach dem angrenzenden Ottopark auch die Umgestaltung des für seine Trinker- und Drogenszene berüchtigten Kleinen Tiergartens West abgeschlossen. Ziel war die Aufwertung der Turmstraße als Stadtteilzentrum und Geschäftsstraße. Auffälligstes Merkmal, wohl aber auch größter Streitpunkt mit den Anwohnern, sind die sogenannten Sitzkiesel.mehr...

4

Unter dem Motto „Perlenkette aus Licht“ hatte der Berliner Senat 2011 ein übergreifendes Lichtkonzept für die City West geplant. Aufgabe des Wettbewerbs war es u. a., Brücken durch Licht zu inszenieren und die Barrierewirkung von Tunnelräumen abzumildern. Schon damals hatte die Wettbewerbsjury auf die baulich anspruchsvolle Ausführung des Siegerentwurfs hingewiesen. Der Bund der Steuerzahler warnte daraufhin bereits in seinem Schwarzbuch 2012 vor drohenden Baukostenüberschreitungen.mehr...

5

Im Berliner Ortsteil Moabit versucht der Bezirk Mitte seit November 2013, den Verkehr mit sogenannten „Moabiter Kissen“ zu beruhigen. Die Fahrbahnschwellen aus grobem Kopfsteinpflaster sollen in der Quitzow- und Lehrter Straße die Einhaltung von Tempo 30 erzwingen. Nach Testfahrten bezweifelt der Bund der Steuerzahler allerdings ihre Wirksamkeit. Stattdessen befürchtet er Steuergeldverschwendung und unnötige Lärmbelas­tungen für die Anwohner.mehr...

6
Berlin

Eine parlamentarische Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus zum Doppelhaushalt 2014/2015 hat zutage gefördert, was der Justizsenator für einen haus­internen E-Mail-Newsletter einge­plant hat. Jeweils drei Ausgaben sollen pro Jahr immerhin 11.500 Euro kosten.mehr...

7
Nordrhein-Westfalen

Das Strukturprogramm „Regionale 2010“ schafft Aussichten – zum Beispiel mit Aussichtstürmen und -plattformen in Köln. Mehr als insgesamt 240.000 Euro haben die EU, der Bund, das Land NRW und die Stadt dafür locker gemacht. Bedauerlich, dass die mühsam inszenierten Aussichten bei näherem Hinsehen gar keine sind.mehr...

8
Bayern.

Wie leichtfertig Städte und Gemeinden manchmal mit den ihnen anvertrauen Werten umgehen, zeigt eine Geschichte aus der bayerischen Stadt Mühldorf am Inn. Dort wurde ein Fahrzeug der Feuerwehr zu einem Schleuderpreis verscherbelt. Der Bund der Steuerzahler griff ein und verhinderte einen Unterwertverkauf.mehr...

9
Hessen

Seit Ende Januar 2014 ist der „Bade SaunaPark Pfungstadt“ wegen Brandschutzmängeln geschlossen. Das kam überraschend, denn das in die Jahre gekommene Schwimmbad wurde in den vergangenen Jahren für 6,6 Millionen Euro umgebaut.mehr...

10
Niedersachsen und Bremen

Weizenanbau auf gepachteten Ackerflächen in der Westukraine durch kommunale Stadtwerke wurde als „kluge Geschäftspolitik“ gepriesen. Doch der landwirtschaftliche Ausflug endete mit Verlusten in Millionenhöhe - ein finanzielles Fiasko. Zu lange wurden Steuerzahler-Forderungen nach einem zügigen Ende des zweifelhaften Projekts von Kommunalpolitikern und Stadtwerke-Managern ignoriert.mehr...

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, beklagt eine hohe Zahl von getöteten humanitären Einsatzkräften in Konflikten weltweit beklagt und eine bessere Durchsetzung [ ... ]

Die NRW-CDU will den Missbrauch von Sozialleistungen durch kriminelle Banden massiv einschränken. In einem Antrag für den Bundesparteitag in Stuttgart im Februar, der über den die "Bild am [ ... ]

Geringverdiener und sozial Schwache erhalten in Deutschland über das gesamte Leben hunderttausende Euro mehr soziale und öffentliche Leistungen als sie dafür je an Steuern und Sozialabgaben [ ... ]

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat sich dagegen ausgesprochen, dass bei den Plenarsitzungen des Bundestags ein Handyverbot eingeführt wird.

"Ein Handyverbot wäre nicht angemessen, [ ... ]

Die SV 07 Elversberg hat das brisante Zweitliga-Duell beim 1. FC Kaiserslautern mit 3:1 für sich entschieden und damit ein starkes Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen gesetzt. In einer intensiven, teils [ ... ]

Der FC Bayern München hat auch am 20. Spieltag in der Fußball-Bundesliga nicht gewonnen. Beim Hamburger SV war am Samstagabend ein 2:2 und damit Punkteteilung das Resultat. Nach der Niederlage [ ... ]

In der Samstags-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 8, 19, 30, 37, 38, 49, die Superzahl ist die 3.

Der Gewinnzahlenblock im [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.