Eigentllich geht in der Eurozone kaum noch was. Die Wirtschaft befindet sich in Rezessioin. Deshalb wurde jetzt die Berechnungsmethode umgestellt und siehe da: Die Wirtschaft in der Euro-Zone in Q2 gewachsen.
Wegen einer neuen Berechnungsmethode ist die Wirtschaftskraft in der Euro-Zone in den beiden ersten Quartalen dieses Jahres höher ausgefallen als bisher angegeben. So sei das saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal nicht stagniert, sondern um 0,1 Prozent gewachsen, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag mit. Im ersten Quartal habe das Wachstum 0,3 statt 0,2 Prozent betragen.
Die EU führte vor kurzem neue einheitliche Standards zur angeblichen besseren Vergleichbarkeit des Wirtschaftswachstums ein. Demnach fließen in die neuen BIP-Zahlen auch Forschungsausgaben und der Waffenkauf als Investitionen ein. Zudem berücksichtigen die Statistiker Drogenhandel, Zigarettenschmuggel und Prostitution als Schätzung.
So sollen Konjunkturdaten angeblich weltweit einheitlicher berechnet werden. Als Konsequenz daraus ist auch der italienische Schuldenberg kleiner als bislang ausgewiesen.



