EU-Kommission plant weitere Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Autos bis 2030. Ab 2021 müssen die CO2-Emissionen von Pkw nach heutiger Beschlusslage im Schnitt auf einen Wert von 95 Gramm pro Kilometer fallen – andernfalls werden Strafzahlungen fällig.
Das EU-Klimaschutzziel von 40 Prozent geringeren Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2030, das Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel am Donnerstag beschließen wollen, hat nach Berechnungen der EU-Kommission deutlich stärkere Auswirkungen auf die Autoindustrie als bisher bekannt.
„Unseren Zahlen zufolge müssten die Emissionen von Pkw bis 2030 auf durchschnittlich 75 Gramm CO2 pro Kilometer zurückgehen“, zitiert die WirtschaftsWoche eine Quelle in der Kommission. „Es wird Zeit, dass die Bundesregierung die Automobilbauer darauf vorbereitet.“ Die Berechnungen gehen davon aus, dass alle Sektoren, die nicht in den Emissionshandel eingebunden sind, gleichmäßig belastet werden. Eine Sonderbehandlung für den Automobilsektor ist nach Informationen der Wirtschaftswoche bislang nicht vorgesehen.
Ab 2021 müssen die CO2-Emissionen von Pkw nach heutiger Beschlusslage im Schnitt auf einen Wert von 95 Gramm pro Kilometer fallen – andernfalls werden Strafzahlungen fällig.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich vergangenes Jahr persönlich in die Verhandlungen eingeschaltet, um Zugeständnisse für die deutschen Autoindustrie zu erreichen. Ein bereits ausverhandelter Kompromiss wurde daraufhin noch einmal aufgeschnürt.
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