AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Von Weizsäcker: Schuldenbremse abschaffen

Ökonom Carl Christian von Weizsäcker hält es für falsch, dass der Bund in der aktuellen Konjunkturphase die Verschuldung auf Null fährt. Die Maastricht-Kriterien in der Eurozone hält er für keinen geeigneten Indikator mehr, die Finanzpolitik eines Staates zu bewerten.
 
 
Der Ökonom Carl Christian von Weizsäcker hält es für falsch, dass der Bund in der aktuellen Konjunkturphase die Verschuldung auf Null fährt. Im Interview mit der WirtschaftsWoche forderte von Weizsäcker stattdessen die Abschaffung der Schuldenbremse für den Bund und verstärkte Investitionen in die deutsche Infrastruktur. „Der deutsche Staat zahlt derzeit real negative Zinsen. Das ist ein starkes Preissignal dafür, dass höhere Schulden angezeigt sind, dass sie mach- und finanzierbar sind.“

Dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für den Haushalt 2015 die Neuverschuldung auf Null gedrückt hat, hält von Weizsäcker in der aktuellen Situationen für falsch. „Ich glaube, heute ist das ein Fehler. „Die Investitionsquote im Staatshaushalt ist viel zu gering.“ Der Ökonom hält es für geboten, viel stärker in die Infrastruktur zu investieren, aber auch in die Bildung.

Dies durch eine höhere Neuverschuldung zu finanzieren, gehe dabei nicht auf Kosten späterer Generationen. „Was ist denn besser: die heutige Politik ohne neue Schulden und mit zerfallender Infrastruktur oder der schuldenfinanzierte Ausbau der sachlichen und humanen Infrastruktur?“ fragt von Weizsäcker. „Die steigende Verschuldung kommt doch der künftigen Generation explizit zugute, wenn wir Straßen und Brücken reparieren und das Bildungswesen modernisieren. Das halte ich für zukunftsweisender, als unter Verweis auf die Schuldenbremse auf diese Ausgaben zu verzichten.“

Maastricht-Kriterien sind überholt

Die Maastricht-Kriterien in der Eurozone hält von Weizsäcker für keinen geeigneten Indikator mehr, die Finanzpolitik eines Staates zu bewerten. Ein besseres Kriterium als die geltende Drei-Prozent-Regel bei der Neuverschuldung seien die Zinsen, die ein Land für seine Schulden zahlen muss. „Das Maastricht-Kriterium ist inzwischen überholt“, sagte von Weizsäcker im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. „Als es eingeführt wurde, rechnete man mit fünf Prozent Zinsen. Bei einer Schuldenquote von 60 Prozent hätte die Zinslast rund drei Prozent vom BIP betragen – was den damaligen Wachstumsprojektionen entsprach.“ Aufgrund der niedrigen Zinsen habe sich die Situation jedoch völlig verändert. „Inzwischen liegt der Zins in den meisten Euro-Staaten weit unter fünf Prozent, aber das angestrebte nominale Wachstum immer noch bei drei Prozent“, so der Ökonom. „Ich halte daher den Zins und mögliche Risikoprämien der Staaten für einen besseren Schuldenindikator.“

Von Weizsäcker teilt auch die Forderung des IWF, dass starke Länder wie Deutschland das schwache Wachstum in der EU durch Schuldenaufnahme stimulieren sollten. „Da ist der IWF völlig im Recht – und er hat ja den Überblick über die Weltwirtschaft. Die zusätzliche Nettoneuverschuldung in Deutschland stärkt auch die Nachfrage nach Produkten aus den schwachen Euro-Ländern. Sie hilft damit, deren Probleme zu lösen. Damit trägt sie dazu bei, den Euro zu stabilisieren.“
Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gröhe, beklagt eine hohe Zahl von getöteten humanitären Einsatzkräften in Konflikten weltweit beklagt und eine bessere Durchsetzung [ ... ]

Die NRW-CDU will den Missbrauch von Sozialleistungen durch kriminelle Banden massiv einschränken. In einem Antrag für den Bundesparteitag in Stuttgart im Februar, der über den die "Bild am [ ... ]

Geringverdiener und sozial Schwache erhalten in Deutschland über das gesamte Leben hunderttausende Euro mehr soziale und öffentliche Leistungen als sie dafür je an Steuern und Sozialabgaben [ ... ]

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat sich dagegen ausgesprochen, dass bei den Plenarsitzungen des Bundestags ein Handyverbot eingeführt wird.

"Ein Handyverbot wäre nicht angemessen, [ ... ]

Die SV 07 Elversberg hat das brisante Zweitliga-Duell beim 1. FC Kaiserslautern mit 3:1 für sich entschieden und damit ein starkes Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen gesetzt. In einer intensiven, teils [ ... ]

Der FC Bayern München hat auch am 20. Spieltag in der Fußball-Bundesliga nicht gewonnen. Beim Hamburger SV war am Samstagabend ein 2:2 und damit Punkteteilung das Resultat. Nach der Niederlage [ ... ]

In der Samstags-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 8, 19, 30, 37, 38, 49, die Superzahl ist die 3.

Der Gewinnzahlenblock im [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.