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Banken: In Wahrheit sind die meisten pleite

Der EZB-Stresstesst ist nichts anderes als ein billiges Ablenkungs-Theater. In Wahrheit geht es den Banken weltweit so schlecht wie nie zuvor. Das sagt der kanadische Wirtschaftsprofessor Antal E. Fekete. - Wer sich ein Bild über den Zustand der Banken machen will, der schaut am besten auf deren Aktienkurse: diese notieren bei vielen Finanzhäusern in der Nähe der Allzeittiefs.

 

Prof. Antal E. Fekete ist ein aus Ungarn stammender Wirtschaftsprofessor und lehrt an der Memorial University in Neufundland (Kanada). Die Zusammenfassung seiner Aussagen in dem Video:


Ich möchte heute über das Bankensystem sprechen. Es ist erstaunlich, dass nur die wenigsten Menschen erkennen, dass das heutige Bankensystem auf der ganzen Welt praktisch zahlungsunfähig ist, eine noch nie dagewesene Situation. Das Bankwesen blickt auf eine turbulente Vergangenheit zurück: Bankenstürmungen, Bankschliessungen, die beschönigend in „Bankfeiertage“ umgetauft wurden und sogar Abkommen zwischen Banken, keine Überweisungen zu tätigen. Der Goldstandard wurde mehrmals aufgehoben. Die Umstände waren schwierig, aber während sich einige Banken in Schwierigkeiten befanden, waren andere solide und irgendwann konnten die gesunden Banken dem Ganzen wieder auf die Beine helfen, indem die Wackelkandidaten beseitigt wurden – der Fortbestand des Finanzsystems war gesichert.

Die heutige Situation jedoch ist einmalig, weil es heute praktisch keine gesunden Banken mehr gibt – kreditwürdige Banken, Banken mit soliden Vermögenswerten – Banken, die das Finanzsystem retten könnten, wenn das internationale monetäre System schliesslich zusammenbricht. Denn zusammenbrechen wird es mit Sicherheit. Aufgrund der Komplexität der Parameter kann ich den Ablauf nicht vorhersagen.

 

Ich stelle lediglich fest, dass die Bevölkerung bewusst in Unkenntnis gelassen wird und dass die Meisten nicht ahnen, in welch prekärer Situation sich das internationale Finanzsystem befindet und dass es von einem Tag zum anderen zusammenbrechen könnte. Deshalb sind die Menschen nicht darauf vorbereitet. Die Altersvorsorge ist am meisten bedroht. Viele ältere Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, zählen natürlich auf ihre Rente – auf die Ersparnisse ihres ganzen Lebens.

 

Sie vertrauen blindlings den beruhigenden Worten der Regierungen und Banken, dass ihre Renten sicher seien. Tatsache ist aber, dass es um die Pensionskassen noch schlechter bestellt ist als um die Banken. Sobald sich eine immer grössere Anzahl von Rentnern aus diesem Topf bedienen will, wird dies klar zu Tage treten. Sobald das Unvorstellbare Realität wird, bricht Panik aus, denn Ersparnisse ausserhalb des Bankensystems gibt es keine – alle Ersparnisse befinden sich in den Händen der Planwirtschaftler und der Zentralbanken. Planwirtschaftler und Zentralbanken jedoch waren schon immer schlechte Hüter der Ersparnisse der Menschen und diese Ersparnisse sind heute schlicht nicht mehr da. Wird die Auszahlung verlangt, erweisen sich die Kassen als leer.



Ich habe schon oft über Gold gesprochen. Es spielt jedoch keine Rolle, wie oft, denn wir kommen immer zum gleichen Resultat: Kein Rentner kann sich gegen eine solche Katastrophe versichern. Keine Versicherungsgesellschaft wird je eine Police gegen die Veruntreuung von Ersparnissen durch die Zentralbanken und die Zentralplaner anbieten. Es gibt nur eine Ausnahme: Gold. Gold zu horten ist verpönt, aber es ist die einzige effiziente Versicherung. Es muss aber physisches Gold sein und kein Papiergold der Banken, in irgendwelchen Investmentfonds oder gar Pensionskassen. Sie müssen das Gold selbst in Besitz haben.

 

Nur mit Gold können Sie ihrem Alter sorglos entgegen sehen. Wehe, Sie trauen den Planwirtschaftlern und Zentralbanken! Sie könnten es bitter bereuen. Es könnte sein, dass Sie eines Tages vor geschlossenen Türen stehen, wenn sie Ihre Ersparnisse benötigen.      

 

Video-Reihe mit Prof. Antal E. Fekete

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