SPIEGEL online enpuppt sich nicht nur als BND-Pressestelle, sondern hetzt nach unbewiesenen NATO-Behauptungen nun fast tägich mit neuen Schreckensmeldungen gegen Russland. SPIEGEL-Journalismus, der neue "Völkischer Beobachter"?
Der "Völkischer Beobachter" war die Propaganda-Zeitung im Dritten Reich - jenes Organ, dass die NSDAP nutzte, um ihre antisemitischen und kriegstreiberischen Hetzparolen unters Volk zu bringen. Besonders Russland und die Kommunisten standen im Fadenkreuz des Hetzblattes. Was Russland angeht, steht der SPIEGEL heute dem in nichs nach.
Kein Tag, an dem SPIEGEL und seine Online-Ausgabe die Menschen nicht mit neuen emotionalen Schreckensmeldungen gegen Russland aufhetzt. Ob russisches U-Boot vor Stockholm oder zuletzt angebliche Luftraumverletzungen über der EU - nicht nur SPIEGEL online bläst sofort in die Propaganda-Fanfare: Böser Russe im Anmarsch. Auch ein angeblich gesichtetes Kriegsschiff in internationalen Gewässern vor Lettland soll die Kriegsbereitschaft der Leser anheizen. Schreckensbotschaft: Will Putin jetzt die EU einnehmen?
Nur im Kleingedruckten erfährt der erschreckte SPIEGEL-Depp, dass bei den Flugmanövern gar keine geltenden Bestimmungen verletzt wurden. Wird aber angesichts der brachialen Überschrift gar nicht mehr wahrgenommen. Außerdem stellt die redaktionelle Propaganda-Abteilung klar: "Aber das westliche Bündnis nimmt die Luftwaffenübungen als außergewöhnlich intensiv wahr."
Seit wann kümmert sich der SPIEGEL denn um die Interpretationen des "westlichen Bündnisses"? Hat das Blatt früher solche Verlautbarungen nicht kritischer hinterfragt? Aber das war gestern.
Der jüngste SPON-Artikel wird ganz im Goebbels-Stil mit einem russischen Kampfbomber aufgepeppt - darüber die bedrohliche Schlagzeile:
Moskau provoziert wie im Kalten Krieg: mit Kampfbombern und Interkontinentalraketen. So stimmt Russland die Welt auf seine neue Militärdoktrin ein - wie zu Sowjetzeiten werden USA und Nato als strategische Gegner benannt.
Droht jetzt der Interkonti-Raketen-Angriff auf Brüssel? Was ist nur in den SPIEGEL gefahren? Es ist einfach nicht mehr auszuhalten. Wie lange machen das die Redakteure noch mit?
Die Schlagzeilen des Blattes werden seit "Stoppt Putin jetzt", mit der sich das Blatt eine Missbilligung des deutschen Presserates einholte, ständig aggressiver und emotionaler.
Vorbild für den SPIEGEL?




