AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Hetzjagd auf GDL-Chef Weselsky

Gewerkschaft: „Hier steht auch die Bahn in der Verantwortung. Die öffentliche Hetzjagd auf den GDL Vorsitzenden muss aufhören“. - SPD: „Was immer man vom langen Streik der GDL hält - und es gibt wirklich gute Gründe diesen als völlig unverhältnismäßig zu kritisieren - rechtfertigt in keiner Weise Drohungen oder Gewaltanwendung“

 

Dass der Chef der Gewerkschaft Deutsche Lokomotivführer Claus Weselsky wegen seiner Unnachgiebigkeit im Bahnkonflikt um seine Privatsphäre fürchten muss, sorgt im Gewerkschaftslager und in der Politik für Entsetzen. „Hier steht auch die Bahn in der Verantwortung. Die öffentliche Hetzjagd auf den GDL Vorsitzenden muss aufhören“, sagte der Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft ( (CDA), Christian Bäumler, dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). „Weitere personelle Zuspitzungen könnten den Rechtsfrieden gefährden.“ Der CDU-Politiker betonte, dass das Anliegen der GDL, einen Tarifvertrag auch für Zugbegleiter zu erstreiten, legitim und vom Streikrecht gedeckt sei. „Über die Grenzen des Streikrechts und die Verhältnismäßigkeit der Dauer des Streiks sollten die Arbeitsgerichte entscheiden“, so Bäumler.

Auch der SPD-Bundesvize Ralf Stegner warnt vor überzogener Kritik. „Was immer man vom langen Streik der GDL hält - und es gibt wirklich gute Gründe diesen als völlig unverhältnismäßig zu kritisieren - rechtfertigt in keiner Weise Drohungen oder Gewaltanwendung“, sagte Stegner dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). „Harte politische Kritik an Herrn Weselsky und der Spaltung der Beschäftigten, die dem Ansehen der Gewerkschaften massiv schadet, ist sicher berechtigt, ihn deswegen an den Pranger zu stellen, bleibt dennoch inakzeptabel.“ Zudem sollten Weselsky und die GDL „nicht in eine politische Märtyrerrolle gedrängt werden“, warnte der SPD-Vize, „sonst werden eine Lösung des Konflikts und eine Rückkehr der GDL zur Vernunft nicht gerade leichter“.

Empört zeigte sich auch der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. „Die üblen persönlichen Attacken auf den GDL-Chef Claus Weselsky und der Angriff auf seine Privatsphäre und die seiner Familie h! aben teilweise jegliches Maß verloren und die roten Linien des Anstands im politischen Dialog weit überschritten“, sagte Wendt dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). „Vor allem die Politik sollte jetzt endlich einmal einen konstruktiven Beitrag zur Beendigung dieser Auseinandersetzung leisten, deshalb müssen die CDU und allen voran Kanzlerin Merkel auf die Verhandlungsführung der Bahn einwirken und ein Angebot ohne Unterwerfungsklausel machen.“

Das „Eindreschen auf Claus Weselsky“ solle den Konflikt personalisieren, um von seinem Inhalt abzulenken, ist Wendt überzeugt. Arbeitsministerin Andrea Nahles und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (beide SPD) gehe es in Wahrheit um den „alten Traum von der Einheitsgewerkschaft“ und sie glaubten, jetzt gebe es eine gute Chance, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. „Es ist nicht zu fassen, mit welcher Naivität die CDU diesem durchsichtigen Spiel auf den Leim geht“, kritisierte Wendt und fügte hinzu: „Es ist die Kanzlerin, die dafür sorgen muss, dass die Bahn wieder rollt.“

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und frauenpolitische Sprecher der CDU, Günter Krings, kritisiert die von Bundesfamilienministerin Karin Prien eingesetzte Kommission [ ... ]

Nach den Hitzerekorden des Wochenendes fordern die Grünen von der Bundesregierung ein neues Klimaschutzprogramm. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) müsse sein Vorhaben "an die Wirklichkeit [ ... ]

Die Deutsche Telekom forciert offenbar ihre Pläne für eine Fusion mit der US-Tochter T-Mobile. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf vier Insider aus dem Konzernumfeld und der Branche.

Demnach [ ... ]

Mehr als 181 Abgeordnete des EU-Parlaments fordern eine Überprüfung der europäischen Dachpartei Europa der Souveränen Nationen (ESN), zu der unter anderem die AfD gehört. Das berichtet [ ... ]

Die 100 größten Familienunternehmen Deutschlands haben ihren jahrelangen Wachstumspfad verlassen. Der Gesamtumsatz der Firmen ging 2025 inflationsbereinigt um rund zwei Prozent zurück, die [ ... ]

Der Deutsche Landkreistag weist die Aussagen von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) zurück, wonach der Bund die Kommunen über das Sondervermögen ausreichend beim Hitzeschutz unterstützt.

"Das [ ... ]

In der niedersächsischen Kreisstadt Stade sind am Montag Schüsse gefallen. Wie mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf die Polizei berichten, soll es mehrere Tote geben. Polizei [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.