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WDR: 600 Kunstwerke GEZwangsfinanziert

Die üppigen GEZwangseinahmen nutzte die größte ARD-Anstalt WDR um u.a. Kunst zu kaufen. In den letzten Jahren wurden rund 600 Kunstwerke angehäuft - finanziert vom Gebührenzahler. Ein Teil soll jetzt verkauft werden.

 

Eigentlich dienen die Rundfunkzwangsgebühren welche nun "ARD ZDF Beitragsservice" heißen der Finanzierungs des Programms. So steht es zumindest im Rundfunkstaatsvertrag. Doch die Zwangsgelder sprudelten offenbar so gewaltig, dass einige Sender das Geld in Kunst steckten. Die Mitarbeiter sollen ihr Werk schließlich in angenehmen Ambiente verrichten.

So hat der WDR in den letzten Jahren auf Kosten des Gebührenzahlers eine stattliche Kunstsammlung von rund 600 Objekten angesammelt. Was der Spaß gekostet hat und was er jetzt wert ist, darüber machte der WDR keine Angaben.

Es stellt sich natürlich die Frage, ob damit nicht das hart erarbeitete Geld der GEZwangszahler veruntreut wurde. Ist es Aufgabe einer ARD-Anstalt, in Kunst zu investieren?

Unklar ist auch, ob andere Anstalten ebenfalls die Zwangsgelder verschwendeten um Kunstgegenstände zu erwerben. Da das Programm in den letzten Jahren immer schlechter wurde, ist jedoch stark davon auszugehen.

Der Westdeutsche Rundfunk will nun angesichts massiver Sparzwänge Kunstwerke aus seinem Bestand verkaufen. Eine Sprecherin des öffentlich-rechtlichen Senders sagte am Montag auf Anfrage, es werde geprüft, was möglichst schnell veräußert werden könne, um das Defizit zu verringern. "Eine der Überlegungen ist der Verkauf des WDR-Kunstfundus." Ein externer Experte nehme die Bewertung der knapp 600 Kunstwerke vor. "Derzeit sind wir im Entscheidungsprozess, welche Bilder wir in welcher Form auf den Markt bringen", sagte Sprecherin Ingrid Schmitz nach einem Bericht der "Rheinischen Post".

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