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Gold: runter wegen Öl? Schweiz?

Goldpreis im Vorfeld des Schweizer Referendums unter Druck. Offenbar lastet auch der Verfall der Ölpreise auf den Notierungen, weil dadurch die ohnehin niedrige Inflation noch weiter gedrückt wird. - Auswirkungen auf Euro / SFR.

 

Von Commerzbank Commodity Research

Der Goldpreis fällt heute Morgen vorübergehend auf ein Wochentief von rund 1.180 USD je Feinunze. Offenbar lastet der Verfall der Ölpreise auf den Notierungen, weil dadurch die ohnehin niedrige Inflation noch weiter gedrückt wird, wodurch Gold zur Absicherung gegen Kaufkraftverlust weiter an Attraktivität verliert.

 

Die Teuerungsrate in der Eurozone könnte bereits im Dezember auf Null sinken. Im November dürfte sie bei 0,2% liegen. Daten hierzu werden heute veröffentlicht. All dies gibt der EZB weitere Argumente, zusätzliche expansive Maßnahmen zu beschließen. Sie dürfte daher eher früher als später mit dem Kauf von Staatsanleihen beginnen. Dies sollte aber zumindest dem Goldpreis in Euro Unterstützung geben. Silber fällt heute Morgen im Fahrwasser von Gold wieder auf 16 USD je Feinunze, nachdem es gestern schon überproportional verloren hat.


In der Schweiz findet am Sonntag das Goldreferendum statt. Im Falle einer Mehrheit für die Initiative müsste die Schweizerische Nationalbank künftig u.a. einen Mindestanteil von 20% ihrer Aktiva in Gold halten und hierzu innerhalb weniger Jahre große Mengen Gold kaufen. Unter der Annahme, dass der Goldpreis stabil bleibt, entspräche dies Goldkäufen der SNB von ca. 1.750 Tonnen. Eine Zustimmung gilt den letzten Umfragen zufolge aber als unwahrscheinlich. Die Marktreaktion zu Wochenbeginn könnte daher entsprechend negativ ausfallen.

 

Epische Schlacht am Wochenende?

Von Carsten Englert

Am Sonntag ist es also soweit. Die Schweizer stimmen über eine Initiative ab, die auch außerhalb der Schweiz größte Beachtung findet. Vor allem in den Trading-Floors dieser Welt wird gebannt in die Schweiz geschaut. Kurz zusammen gefasst: Stimmen die Schweizer der Goldinitiative zu, muss die SNB innerhalb der kommenden fünf Jahre 20 Prozent seiner Devisenreserven physisch mit Gold besichern. Das würde bedeuten, dass die Schweizer Nationalbank SNB etwa 1.500 Tonnen Gold kaufen müsste. Gold, das dem Markt dann auch für immer entzogen würde, denn die SNB darf laut der Initiative dann einmal erworbenes Gold nie wieder veräußern. Das klingt nicht nur wie eine Gelddruckmaschine für Gold-Händler, es ist auch eine. Die große Wertstabilität des Goldes ist vor allem der Begrenztheit der Vorkommen geschuldet. Der Goldbestand kann nicht beliebig vermehrt werden. Kommt die Initiative tatsächlich durch, wäre das eine Steilvorlage für alle Großspekulanten. Es würde nicht verwundern, wenn diese dann dankbar aufnehmen und eine Attacke gegen die SNB fahren.

 

Das Szenario könnte dann wie folgt aussehen: Bereits im Vorfelds sammeln die Spekulanten Gold ein oder setzen via spekulativen Finanzprodukten (Futures) auf einen steigenden Preis. Das „Ja“ dürfte dann schon mal für die ersten zehn bis 15  Prozent Gewinn in kurzer Zeit sorgen. Doch dann kommt die ei­gentliche Attacke. Die Spekulanten könnten für Milliarden Euros Franken kaufen. Das würde die SNB zwingen, ebenfalls für viele Milliarden Euros zu kaufen, um die von ihr festgelegte Mindestgrenze bei 1,20 Schweizer Franken zu halten. Doch dadurch werden die Devisenreserven der SNB stark ansteigen und damit auch der Goldbedarf immer mehr, bei gleichzeitig stetig steigendem Goldpreis. Sind die Spekulanten potent und ausdauernd genug, könnten sie dadurch die SNB in die Knie zwingen und eine Freigabe des Euro/Schweizer Franken-Kurses erzwingen. Denn ab einer gewissen Menge Gold dürfte es für die SNB schwierig werden, diese auch zu bekommen. Natürlich werden das auch immer mehr Anleger beobachten und von der Goldrallye angelockt auch investieren und damit das Problem der SNB verschärfen. Können die Spekulanten die SNB tatsächlich bezwingen, würde zudem der Franken massiv aufwerten nach der Aufgabe des Mindestpreises. Die Parität (Wechselkurs von 1,00) wäre dann keine Utopie mehr. Und schon würden die Spekulanten doppelt verdienen, da sie in diesem Szenario auch schon viele Milliarden Franken gekauft hätten. Der Verlierer der Geschichte wäre eindeutig die Schweizer Wirtschaft. Am Dienstagabend gab es schon mal einen Vorgeschmack: Der Goldpreis schoss urplötzlich 250 Dollar in die Höhe. Doch diesmal entpuppte es sich wohl noch als Fehler des Kurssystems. Der Anstieg wurde kurze Zeit später aus dem Chart getilgt. Oder war es nur ein Probelauf der dunklen Mächte für eine epische Schlacht und es ist alles schon vorgezeichnet? (Vorsicht, Ironie!)

 

Wer mit einem „Ja“ rechnet und sich dementsprechend long in Gold vor dem Wochenende positioniert, der könnte im Erfolgsfall ab Montag eine lukrative Woche erleben! Eine Idee wäre auch noch ein Short im Euro/Schweizer Franken. Doch selbst wenn das gemalte Szenario eintritt, heißt es ja noch nicht, dass die Heuschrecken gegen die SNB gewinnen. Es wäre durchaus auch möglich, dass die SNB gewinnt. Daher dürfte ein Gold-Trade die erfolgversprechendere Variante sein.

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