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Matussek: Pegida-Kritiker = HJ-Pöbler

Matthias Matussek, die Ex-Edelfeder des SPIEGEL zeigt Sympathie mit der PEGIDA und vergleicht Kritiker mit Hitler-Jungen-Pöbler: "Meine Ansicht: wer beim rituellen Treten gegen diese Menschen mitmacht, hat die Gesinnung von HJ-Pöbeln".

 

Matthias Matussek, Ex-Star bei SPIEGEL, bekannt in der Intellektuelleria durch zahlreich Bücher und Aufsätze, sorgt für Aufsehen. Er kritisiert die Kritik des Mainstream in Sachen Pegida, und das sehr deftig: "Meine Ansicht: wer beim rituellen Treten gegen diese Menschen mitmacht, hat die Gesinnung von HJ-Pöbeln" - schreibt er am 26.12. auf seinem Facebook Account. Darauf erfolgte ein Aufschrei der politisch Korrekten.

Meedia.de:

"Die PEGIDA-Bewegung, die sich gegen eine angebliche Islamisierung des Abendlandes richtet, ist ein gefundenes Fressen für den bei Springers Welt in Diensten stehenden Borderline-Publizisten und katholischen Eiferer Matthias Matussek. Zu Weihnachten machte Matussek auf Facebook mit einer Äußerung auf sich aufmerksam, in der er PEGIDA-Kritiker mit Anhängern der Hitler-Jugend verglich. Es ist nicht Matusseks erste Entgleisung zu diesem Thema aber wohl die bislang drastischste."

Jetzt kommt raus, dass ich Matussek auch schon zuvor kein Blatt vor den Mund genommen hatte. Die Nazis sind nicht die Pegida-Teilnehmer, sondern deren Kritiker, weil sie nicht auf die Menschen eingehen.

Den Glaubenskrieg im Mainstream und die angeblichen Willkommenskultur für jedweden Islamisten bewertete  Matussek zuvor schon bei seinem neuen Arbeitgeber, Springers "Welt". Dort ließ er Sympathie für die Sache der PEGIDA erkennen. In seinem Text “Fack ju Göhte, hallo Pegida! Was geht im Abendland?” schrieb er:

Keine Glaubenskriege auf deutschem Boden”? Aber wir sind doch längst mittendrin. Zunächst ist da der Krieg der journalistischen Klasse, die sich einig ist, dass bei Pegida nur schlecht gekleidete Halbnazis mit dumpfen Parolen Zuflucht finden. Woher wissen die das?

(…)

Eigentlich gibt es ziemlich viele Horrormeldungen über Islamisten. Fast täglich. Zwar versichern Politiker und Kirchenvertreter immer wieder, dass diese verstörenden Meldungen nichts mit dem Islam zu tun haben, aber das Volk, “der große Lümmel” (Heine), denkt sich das Seine. Es hat mittlerweile gelernt, dass es nicht opportun ist, darüber zu reden.

(…)

Allerdings ist der Griff in die antifaschistische Requisitenkammer nur bedingt logisch, denn die Ironie besteht ja darin, dass der kriegerische Islam antisemitisch ist. Er will Israel auslöschen und die Juden gleich mit. Sodass diejenigen, die für eine islamische Willkommenskultur streiten, möglicherweise auch eingefleischte Judenhasser gleich mit umarmen. Und mögliche Bombenleger.

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