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GR-Euro: Die Qual nach der Wahl

Griechenland: Linke gewinnt. Euro im freien Fall. EZB liefert, Aktienmärkte haussieren. Zinsen bleiben niedrig. Schweizer Notenbank wurde zuvor informiert. Freihandelsabkommen der EU mit der Eurasischen Zollunion als Ausweg? Krieg in der Ukraine? Moskauer Börse  stark erholt.

 

Von Andreas Männicke

Ein historischer Sieg

Syriza-Sprecher Panos Skourletis sagte: "Das ist ein historischer Sieg." Das Wahlergebnis in Griechenland sende eine klare Botschaft gegen die Sparpolitik und für Würde und Demokratie. Was Syriza mit dieser Sprechblase allerdings konkret meinte, bleibt derzeit noch offen. -  Die Finanzminister der Eurozone werden bereits am Montag in Brüssel darüber beraten, welche Folgen das griechische Wahlergebnis für die Eurozone und die Europäische Union(EU) hat. Beschlüsse werden aber noch nicht erwartet.

Der Linksruck in Griechenland hinterlässt bereits Spuren an den Finanzmärkten. Der Euro fiel gleich nach den ersten Wahlprognosen auf den niedrigsten Wert seit elf Jahren. Im fernöstlichen Devisenhandel lag die Gemeinschaftswährung am frühen Montagmorgen zwischenzeitlich bei 1,1098 Dollar. Das war der niedrigste Stand seit September 2003. Im Verlaufe des Morgens konnte sich der Euro aber wieder etwas "erholen".

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sagte in der ARD, Griechenland sei nach wie vor auf Hilfen seiner Partner angewiesen. "Und das heißt natürlich auch, dass es ein solches Programm nur geben kann, wenn die Verabredungen auch eingehalten werden." Er hoffe, "dass die neue griechische Regierung keine illusionären Versprechungen macht, die sich das Land nicht leisten kann", sagte Weidmann mit Blick auf den bevorstehenden Regierungswechsel.

 

EZB gibt Gas

Die Europäische Zentralbank (EZB) macht Ernst und gibt Gas. Am Donnerstag gab der EZB-Chef Draghi bekannt, dass die EZB ab März jetzt monatlich 60 Mrd. € an Staatsanleihen in Zusammenarbeit mit allen europäische Notenbanken kaufen wird. Dabei kauft die EZB selbst nur 20 Prozent der Staatsanleihen auf und 80 Prozent sollen von den Nationalen Notenbanken aus Europa gemäß dem EZB-Verteilungsschlüssel aufgekauft werden. Das bedeutet, dass die Deutsche Bundesbank - recht widerwillig -, 25 Prozent von den restlichen 80 Prozent aufkaufen soll. Gerade die Deutsche Bundesbank war bisher aber immer ein Gegner solcher Staatsanleihenkäufe, weil dann das Reformtempo bei den südeuropäischen Ländern nachlassen könnte.

 

1,140 Billionen € für 2 Prozent Inflation

Das Programm soll zunächst bis September 2015 laufen und dann überprüft werden, ob es wirkt. Zur Not soll es bis September 2016 weitergeführt mit einem Gesamtvolumen von 1,140 Billionen €. Draghi will damit die Inflationsrate wieder auf 2 Prozent bringen, den Banken mehr Liquidität für Kredite geben und schlussendlich soll dies auch die Investitionsbereitschaft erhöhen. Die Inflationsrate im Euroraum betrug im Dezember 2014 nur -0,2% Prozent nach noch +0,8 Prozent im Vorjahr. Draghi befürchtet eine Deflation  im Euroraum und will dies nun künstlich durch das Anleihenkaufprogramm vermeiden. Das Inflationsziel ist mit +2 Prozent sehr ambitioniert.

 

EZB unterstützt vor allem Südeuropa

Die außergewöhnlich expansive Geldpolitik führt aber auch zu niedrigen Risikoprämien bei den Staatsanleihen von südeuropäischen Ländern. Die Zinsen von südeuropäischen Ländern sinken jetzt gewaltig und viel mehr als der Schuldenstand dies anzeigt. So muss Italien allein in diesem Jahr 70 Mrd. € an Zinsen und Tilgungen leisten. Das gute an dem QE der EZB ist: Der Schuldendienst von südeuropäischen Ländern sinkt durch die niedrigen Zinsen, obwohl die Schulden höher werden. Das entlastet im Moment auch die Haushalte der südeuropäischen Länder. Die EZB-Entscheidung ist also ein Segen für alle südeuropäischen Länder, die sich jetzt wesentlich günstiger refinanzieren können. Es ist die Frage, ob sie jetzt auch die notwendigen Strukturreformen  durchführen, denn die Monetisierung von Staatsschulden durch die EZB sorgt zwar für  Opium, aber nicht für den Reformdruck, der sonst bestanden hätte.

 

EZB-Marktmanipulation führt zu einem Anleihen-Bubble

Es handelt sich also ganz klar um eine Marktmanipulation zugunsten der Aktien-, Immobilien-und Anleihenmärkte, was auch zu einem Bubble führen kann. Selbst der Euro-Bund-Future schloss auf einem neuen Allzeit-Hoch von 158,86 (+1,24 Prozent). Bei 5 jährigen Bundesanleihen gibt es jetzt schon Negativ-Zinsen und 10-jährige Bundesanleihen rentieren erstmals unter 0,5 Prozent. Wir nähern uns damit immer mehr japanischen Verhältnissen. Der Sparer wird damit faktisch schleichend  enteignet. Eine Rückkehr zu sehr hohen Zinsen ist gar nicht möglich, da dann auf breiter Front Staatsbankrotte drohen.

 

Ausgang des Experiments ungewiss

 Die große Frage ist also, wie die Notenbanken diese toxischen Papiere  später wieder loswerden bzw. sie ausgebucht werden können ohne den Steuerzahler zu belasten. Letztendlich wird wohl immer der europäische Steuerzahler die Zeche für das QE der EZB zahlen, falls es zum Schluss schief läuft. Was jetzt schon passiert, sind zu 20 Prozent schon „verkappte Eurobonds“ über die EZB.

 

Ölpreis sorgt für Sonder-Konjunktur

Es wird international immer noch zu wenig investiert und das wird wohl auch der 1 Billionen-Poker der EZB nicht viel ändern und auch nicht das angekündigte 300 Mrd. € Investitionsprogramm  der EU. Die Pferde saufen halt nicht bei den Multis, trotz allem Überfließen an Wasser (sprich Liquidität). Durch den stark gefallenen Ölpreis werden nach Goldman Sachs wohlmöglich weltweit Investitionen von  bis zu 1 Billion US-Dollar wegefallen. Allerdings wirkt der um über 50 Prozent in 1 Jahr gefallene Ölpreis nun wie ein Sonder-Konjunkturprogramm in vielen Ländern der Welt, da der Konsum belebt wird. In Deutschland werden durch der stark gefallenen Ölpreis in Kombination mit dem stark gefallenen Euro nun zusätzlich  Gewinne von 13 Mrd. € bei den DAX-Unternehmen erwartet.

 

Schweizer Notenbank kapituliert vor der EZB

Die Schweizer Notenbank, die schon zuvor Euro im Volumen von fast 500 Mrd. € aufkaufte, um den Schweizer Franken nicht zu stark aufwerten zu lassen, wusste wohl schon vor der EZB-Entscheidung über das, was Draghi nun verkündet hat. Um den Euro zu stützen, hätte die Schweizer Notenbank jetzt 100 Mrd. € im Januar aufkaufen müssen. Das Volumen war der SNB einfach zu groß geworden. Der Schweizer Franken pendelte sich nach der EZB-Entscheidung bei 0,99 EUR/CHF ein. Ich vermute, der Schweizer Franken wird jetzt zur Parität zum Euro seitwärts tendieren.

 

Gold und Silber wieder gefragt

Gold und Silber profitierten nur vor der EZB-Entscheidung. Der Goldpreis stieg im Hoch auf über 1300 US-Dollar/Feinunze, um dann am Freitag auf 1294 US-Dollar zu konsolidieren und der Silberpreis im Hoch bis auf 18,5 US-Dollar, um dann bei 18,4 US-Dollar leicht im Minus zu schließen. Der Brentölpreis war ebenso wenig beeinflusst wie der WTI-Ölpreis. Brentöl tendierte letzte Woche seitwärts bei etwa 48 bis 50 US-Dollar/Barrel während WTI-Öl von 49 auf 45 US-Dallen/Barrel fiel.  Hier war schon wichtiger, dass der saudi-arabische König Abdulla gestorben war, denn es bleibt nun abzuwarten, ob sich sein Bruder Mokren genauso verhalten und ein Öl-Dumping betreiben wird, was schon einige US-Öl-Frackingunternehmen zum Produktionsstopp veranlassten, da die Produktion beim Ölpreis von unter 50 US-Dollar/Barrel unrentabel wird.


Aktienmärkte haussieren und jubeln – Euro im freien Fall

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt nahmen die EZB-Entscheidung mit viel Wohlwollen und Hoffnung auf eine Stabilisierung auf. Der DAX stieg am 23. Januar um 0,9 Prozent auf das neue Allzeit-Hoch von 10.610 Indexpunkten  (im Hoch sogar 10.700 Indexpunkten) nach Wall Street Schluss.  Dabei schloss der DAX in deutschen Börsenhandel bei 10.649 Indexpunkten und stieg damit sogar um 2 Prozent bzw. über 200 Indexpunkte zum Vortrag, wo er auch schon kräftig anstieg. Damit stieg der DAX in den letzten 2 Wochen sogar um 1000 Indexpunkte und schnitt damit weit besser als die Wall Street. Der Euro fiel auf das neue Tief von 1,12 EUR/USD, was für deutsche Exportunternehmen von Vorteil ist, da sie ihre Produkte im Ausland jetzt billiger anbieten können.

 

Moskauer Börse erholt sich kräftig

Der russische RTS-Index, der auf US-Dollar basiert,  stieg am 23. Januar um 0,8 Prozent auf 824 Indexpunkte und damit um +3,84 Prozent seit Jahresbeginn. Der auf Rubel basierende MICEX-Index stieg am 23. Januar zwar nur um 0,3 Prozent auf 1671 Indexpunkte; dies bedeutet aber ein Plus von 19,71 Prozent seit Jahresbeginn und +17,57 Prozent in 1 Jahr, während der RTS-Index in 1 Jahr aufgrund der Rubelschwäche um 37,55 Prozent nachgab. Hier wird schon deutlich, dass es sich in Russland in erster Linie um eine Währungsspekulation handelt.

 

Der Euro gab zum Rubel um 1,93 Prozent auf 71 EUR/RUB nach. Ein Woche zuvor notiert der Rubel noch bei 78 EUR/RUB, so dass es Währungsgewinne für deutsche Anleger um fast 10 Prozent gab. Die  Top-Performer am Freitag waren der Stahlröhrenhersteller TMK mit einem Plus von 25 Prozent und der Pharmawert Pharmastandard mit einem Plus von 24 Prozent sowie der Immobilienentwickler LSR Group mit einem Plus von 23 Prozent. Meine letzte „Aktie des Monats“ im EAST STOCK TRENDS  Mail.ru konnte immerhin um 6,6 Prozent auf 14,7 € zulegen. Gazprom schaffte „nur“ ein Plus von 3 Prozent auf 4,3 €. Im Tief war Gazprom im Dezember aber im Kurs unter 3 € zu haben, so dass auch Gazprom seit dem Tief um über 30 Prozent, der RTS-Index  aber um über 41 Prozent von 587 auf 812 Indexpunkte seit Mitte Dezember zulegen konnte.

 

Merkel deutet  in Davos Kooperation der EU mit der Eurasischen Zollunion an

Dies zeigt schon wie chancenreich der russische Aktienmarkt immer wieder nach Crashtagen wie am 16. Dezember nach der Rubel-Krise für „hartgesottene“ Trader ist. Beim Weltwirtschafts-Gipfeltreffen in Davos äußerte Bundeskanzlerin Angela Merkel Gesprächsbereitschaft über eine Kooperation der EU mit der Eurasischen Zollunion. Putins Vision war schon lange ein Freihandelsabkommen von Lissabon bis Wladiwostok. Das sind nun in Davos schon andere Töne als man zuvor von Merkel gewohnt war, obwohl Putin nicht nach Davos reiste und der Primier Medwedew auch nicht, da in Russland ein neues Anti-Krisen-Programm entwickelt werden soll.

 

Erst informieren, dann investieren

Schauen Sie sich jetzt das neue Video von Andreas Männicke vom 25. Januar  2015 in EastStockTV, Folge 52 über die  das Thema: „Der Billionenpoker der EZB“ “,  mit den neuen Aussichten für die Weltbörsen und für  Russland, den Rubel und die Börse  unter www.eaststock.de, dort unter "Interviews" an" oder direkt bei www.youtube.com.

TV- und Radio-Hinweise:. Andreas Männicke wurde am 14. Januar 2015 und 19. Januar von Börsenradio  Networks über Russland und Osteuropa befragt. Sie können sich diese Video jetzt unter www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen.

Die preiswertesten Aktienmärkte kommen aus Osteuropa. Die Aktienmärkte aus Serbien und Slowenien zählten im letzten Jahr mit einem Plus von jeweils 18 Prozent in 2014 zu den Top-Performern auf der Welt. Informieren Sie sich jetzt ausführlich über die Hintergründe der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Bestellen Sie jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per Email für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST)  mit einem weiteren Ukraine/Russland-Special mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der "Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.  Die vorletzte „Aktie des Monats“ RuSal stieg nach der Empfehlung im EST schon um über 30 Prozent (im Hoch +50 Prozent) und die letzte Aktie des Monats Surgut Vz um 19 Prozent. Im neuen EAST STOCK TRENDS wurde eine russische Aktie aus dem wachsenden IT-Sektor vorgestellt.  Wie heißt es so schön: erst informieren und dann investieren!

Diskutieren Sie jetzt auch mit Herrn Männicke interaktiv unter http://go.guidants.com/de#c/Andreas_Maennicke .

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