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Facebook duldet Mordaufruf gegen Juden und Christen

Ein Berliner Facebook User und bekennender Islamist, sonderte vor ein paar Tagen einen Mordaufruf gegen Juden und Christen ab. Auch ansonsten macht er aus der Ablehnung des westlichen Wertesystems keinen Hehl: "Die Bundesrepublik Deutschland wird an den sog. Salafisten zerbrechen." - Facebook wollte den Mordaufrauf nicht löschen.

 

Ein Berliner Facebook User namens Cumali Mol, bekennender Islamist, sonderte vor ein paar Tagen einen Mordaufruf gegen Juden und Christen ab. Es mag die Äußerung eines einzelnen "Verwirrten" sein, aber offenbar meint er es sehr ernst. - Ein Skandal dagegen ist, dass Facebook zögerlich bis überhaupt nicht gegen solche Posts vorgeht:

 

Juden sind Ungläubige, müssen u.U. im Einklang mit den Menschrechten getötet werden. ... Das gleiche gilt für Christen und alle anderen Religionsgemeinschaften, mit der Ausnahme des Islam.


Zuvor postete Cumali auch einige andere bemerkenswerte Mitteilungen:

Die westliche Zivilisation – sofern man diese als solche bezeichnen darf – steht auf äußerst wackeligem Boden. Solch einer verdorbenen Gesellschaftsordnung brauche ich meine Loyalität nicht hinterherzuwerfen, es wäre rausgeschmissene Tugend.

 

In der BRD darf laut gegenwärtiger Gesetzeslage jede Religionsgemeinschaft friedlich zu Ihrem Glaubensbekenntnis aufrufen; wer ein Problem damit hat, muss auswandern!

 

Nach Änderung der Gesetzeslage, sollten politische Gegner in letzter Instanz durch Erschießungskommandos eliminiert bzw. neutralisiert werden. Vaterlandsverräter haben zur Abschreckung der Allgemeinheit kein anderes Ende verdient.

 

Beschwerden wies das "Soziale Netzwerk" zunächst ab: "Wir haben den von dir wegen Hassbotschaften oder -symbole gemeldetet Beitrag geprüft und festgestellt, dass er nicht gegen die Gemeinschaftsstandards verstößt".

 

Das führte zu heftiger Kritik in der Facebook-Community:

 

 
Erst nach einigen Tagen (Samstag)  wurde der Mordaufruf von Facebook nach heftigen Protesten gelöscht. Die anderen Posts blieben selbstverständlich stehen.
 
Das ist vor dem Hintergrund unverständlich, dass es sich hier um den klaren Tatbestand der Volksverhetzung handelt. Darüber hinaus hatte Facebook in der Türkei jüngst alle islamkritischen Posts auf Anordnung der Regierung gelöscht.
 
Bei Mordaufrufen gegen die westliche Welt scheint das "Soziale Netzwerk" dagegen eher zögerlich vorzugehen - oder überhaupt nicht.
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