Seitdem die schwedische Bonnier-Gruppe "Deutsche Wirtschafts Nachrichten" übernommen hat, weht dort offenbar ein anderer Wind. Das "Wirtschaftsportal" erläutert in einem Artikel die Bedrohung Schwedens durch Russland und ist sich nicht einmal zu blöd, die Lachnummer "Russland-U-Boot vor Stockholm" als Begründung heranzuziehen.
Russen-Alarm bei "Deutsche Wirtschafts Nachrichten". Ganz Skandinavien ist offenbar vom bösen Iwan bedroht. Der Norden zittert und schließt sich zusammen.
Bezug genommen wird auf die Lachnummer vom russischen U-Boot, dass sich angeblich in Gewässern vor Stockholm tummelte - aber nie gefunden wurde. Trotzdem sei die Lage ernst - meint DWN:
Aufgrund der politischen Spannungen mit Russland will Schweden die Militär-Kooperation in Skandinavien vorantreiben. Als Kooperations-Becken dient das Nordische Verteidigungs-Bündnis (NORDEFCO), dessen Vorsitz Schweden hat.
Stellt sich die Frage: Seit wann gibt es denn zwischen Schweden und Russland politische Spannungen? Etwa wegen eines U-Bootes, das nie gefunden wurde? Oder weil Moskau in Schweden einmarschieren will?
DWN:
Schweden will das Nordische Verteidigungs-Bündnis ausbauen, um gegen eine mögliche russische Bedrohung gewappnet zu sein. Erst vor wenigen Wochen hatte ein mysteriöses U-Boot vor Stockholm die Schweden aufgescheucht. Als Folge war der Militär-Haushalt aufgestockt worden.
Dient DWN nun als Pressestelle der Nato, Abteilung Skandinavien?
„Mit der Ukraine ständig im Hintergrund und der russischen Aggression haben wir in der Region eine erhöhte Aktivität von russischen U-Booten, Marineeinheiten und Flugzeugen. Es gibt auch ein wachsendes geopolitisches Interesse an der Arktis“, sagt der dänische Ex-Präsident des Nordischen Rats Bertel Haarder.
Selbstverständlich ein Artikel ohne jede Beweise und gespickt mit plumper Propaganda. Auch ansonsten dominieren in den letzten 48 Stunden Anti-Russland-Artikel, wie man sie sonst nur beim SPIEGEL oder in der Lügenpresse findet.Einziges Ziel: Aufstachelung zur Kriegsgeilheit mit pseudo-Aufklärungsartikeln. Dass nun angeblich ganz Skandinavien kurz vor der Einnahme durch Moskau steht, ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass einige Bonnier-Leute aus Schweden nun das Zepter bei DWN übernommen haben.



