Alles Böse kommt bekanntlich aus dem Osten: Nun ist der Russe auch noch Schuld an Wetterkatastrophen. US-Klimaforscher: CIA fürchtet, dass feindliches Nationen Fluten und Dürren auslösen.
"Kann Russland das Wetter kontrollieren?" fragt die englische Zeitung "Mail one" ganz aufgeregt. Die Wettermanipulation galt bisher nur unter Verschwörungstheoretikern als ultimative Massenvernichtungswaffe. Doch nun fürchtet angeblich auch die CIA, das feindliche Nationen das Weltwetter beherrschen und manipulieren und so für Dürrekatastrophen und Überschwemmungen verantwortlich sind. Ein entsprechender Report sollte im Auftrag der CIA bei einem Wetter-Experten in Auftrag gegeben werden, berichtet Mail one.
Das ganze nennt sich "Geoengineering" und die Aufregung über die Wettermanipulation stammt von US-Wetterexperten Prof. Alan Robock. Dieser hat angeblich einen Anruf von CIA-Mitarbeitern erhalten, in dem diese sich darüber erkundigten, ob es möglich sei, das Klima zu steuern.
Schwacher Experten-Trost: Wenn Wetter-Manipulation im großen Stil geschieht, dann wird man auch den Verursacher finden. So hätten die USA im Vietnamkrieg versucht, Regen zu erzeugen um den Feind aufzuhalten. Dies geschah in dem man Wolken mit Partikeln impfte.
Prof. Robock glaubt, dass Wettermanipulation derzeit nur begrenzt möglich ist und verdächtigt nun seinerseits die CIA der Anti-Russland-Propaganda. Es sollte an einem wissenschaftlichen Report gearbeitet werden, welcher nachweist, dass Geoengineering möglich sei, um Wetterkatastrophen den Russen in die Schuhe zu schieben, so Prof. Robock. Dieser Report sollte offenbar von der CIA finanziert werden.
Doch Robock und seine Kollegen wollen dabei nicht mitspielen. Denn wenn man eine Nation für schlechtes Wetter oder gar Naturkatastrophen verantwortlichen machen würde, dann könnte dies schnell in einen großen Krieg ausarten.



