AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Schrottankauf: EZB gibt Gas

EZB signalisiert volle Umsetzung des Ankaufprogramms. Im Rahmen der Pressekonferenz zeigte sich Draghi zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.

 

Von Deutsche Postbank Research

Der Rat der Europäischen Zentralbank hat auf seiner heutigen Sitzung erwartungsgemäß keinerlei Änderungen an seinem geldpolitischen Kurs vorgenommen. Die geldpolitischen Sondermaßnahmen, insbesondere das breit angelegte Ankaufprogramm für Anleihen, werden weiterhin wie geplant umgesetzt. Die Leitzinsen blieben unverändert. Zudem äußerte EZB-Präsident Draghi auf Anfrage, dass der Einlagensatz von derzeit -0,20 % nicht weiter gesenkt werde. Diesbezügliche Spekulationen waren aufgekommen, nachdem die Renditen von immer mehr Staatsanleihen unter den Einlagensatz gesunken waren, womit diese Anleihen derzeit vom EZB-Ankaufprogramm ausgeschlossen sind.

 

Im Rahmen der Pressekonferenz zeigte sich Draghi zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Ankaufprogramms. Dessen Umsetzung sei bislang reibungslos verlaufen. Zusätzlich gebe es klare Anzeichen, dass die eingeführten Maßnahmen Wirkung zeigten. Die Bedingungen an den Finanzmärkten und die Kosten der externen Finanzierung des privaten Sektors seien über die letzten Monate beträchtlich günstiger geworden. Zudem hätten sich die Kreditbedingungen für Unternehmen und private Haushalte deutlich verbessert und zu einer Zunahme der Kreditnachfrage geführt.

 

Positiv äußerte sich Draghi auch zum wirtschaftlichen Ausblick. So legten die jüngsten Konjunkturindikatoren den Schluss nahe, dass die EWU-Wirtschaft seit dem Jahreswechsel an Momentum gewonnen habe. Zudem erwartet der EZB-Rat eine graduelle Verbreiterung und Verstärkung der wirtschaftlichen Erholung. Dabei sieht er die Risiken zwar immer noch eher auf der Unterseite, bewertet sie nun aber als ausgeglichener als zuvor. Als verantwortlich für diese leicht veränderte Einschätzung bezeichnete Draghi die jüngsten geldpolitischen Entscheidungen, den Rückgang des Ölpreis sowie die Abwertung des Euros. Hinsichtlich der Preisentwicklung rechnet die EZB für die kommenden Monate mit einer sehr niedrigen oder sogar negativen Inflationsrate. Später im Jahr 2015 soll diese dann steigen und 2016 und 2017 weiter zulegen. Der grundlegende Ausblick der EZB ist damit auch diesbezüglich unverändert geblieben.

 

Insgesamt ist der EZB-Rat zu dem Schluss gekommen, dass die jüngst beschlossenen Maßnahmen mit Entschiedenheit umgesetzt werden müssen. Er hält an seinem Beschluss fest, das Programm bis September 2016 laufen zu lassen, auf jeden Fall aber, bis das gewünschte Inflationsniveau von unter, aber nahe bei 2 % erreicht ist. Durch die volle Umsetzung aller Maßnahmen würde die EZB die notwendige Unterstützung für die wirtschaftliche Erholung des Euroraum leisten und den gewünschten Anstieg der Inflationsrate herbeiführen. Dabei wird sich die EZB auch von kurzfristigen Schwankungen, gleich in welche Richtung, nicht beeinflussen lassen. Entscheidend ist für sie einzig und allein der mittelfristige Ausblick.

 

Mit der heutigen Pressekonferenz hat Draghi unserer Einschätzung nach klargestellt, dass der EZB-Rat auf absehbare Zeit überhaupt nicht daran denken wird, an den beschlossenen Maßnahmen zu rütteln. Die bereits aufgekommenen Spekulationen, ob die EZB das Programm aufgrund der Euro-Abwertung und der verbesserten Konjunkturaussichten nicht vorzeitig beenden könnte, halten wir für vollkommen verfrüht. Zudem hat Draghi auch bereits für die Zukunft, wenn z.B. gegen Ende 2015 die Inflationsrate infolge der Ölpreis- und/oder Euro-Entwicklung deutlich steigen sollte, vorgebeugt. Auch davon dürfte sich die EZB noch nicht beeindrucken lassen. Mit eventuellen Adjustierungen des Ankaufprogramms rechnen wir frühestens im Verlauf von 2016, wenn das angedachte Ende des Programms ohnehin bereits in Sichtweite ist und sich gleichzeitig der Inflationsausblick über einige Zeit hinweg zumindest in der Größenordnung von knapp 2 % eingependelt hat.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber hat den Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder nach einer Stunde Mehrarbeit pro Woche kritisiert. "Aufgabe von Politik ist es nicht, den Menschen Ansagen zu machen, [ ... ]

Mehrere Festnahmen wegen russischer Embargoverstöße

Die Bundesanwaltschaft hat am Montag fünf Personen wegen mutmaßlicher russischer Embargoverstöße festnehmen lassen. Die Festnahmen erfolgten aufgrund von Haftbefehlen des Ermittlungsrichters [ ... ]

Die Mehrheit der Senioren in Deutschland sieht digitale Gesundheitsangebote als große Chance. In einer Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom gaben 92 Prozent der Senioren ab 65 Jahren an, der Digitalisierung [ ... ]

Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Karlsruhe: Bundesanwaltschaft meldet Festnahmen wegen russischer Embargoverstößen. Die Redaktion bearbeitet [ ... ]

Für die SPD gehen die Forderungen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) nach einer Stunde mehr Arbeit pro Woche in die falsche Richtung. Sie finde das ehrlich gesagt fragwürdig, [ ... ]

Gaza-Grenzübergang Rafah für Personenverkehr geöffnet

Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten hat nach fast einem Jahr teilweise wieder den Betrieb aufgenommen. Nach israelischen Angaben wurde der Übergang für die [ ... ]

Bierabsatz sinkt auf historischen Tiefstand

Der Bierabsatz der deutschen Brauereien und Bierlager ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,0 Prozent oder 497,1 Millionen Liter auf rund 7,8 Milliarden Liter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.