Es ist ein offenes Geheimnis: Deutschland hat mit Islamisten zu kämpfen. Mit "seinen eigenen" Islamisten. Einer sich munter drauflosradikalisierenden Parallelgesellschaft. Die man nur zu gerne wieder "los hätte".
Von Wolfgan Eggert
Eine elegante Lösung dieses öffentlich nur schwer zu diskutierenden Problems bietet nun der syrische Bürgerkrieg an, welcher auf muslimisch-extremistische Kreise eine höchst anziehende Wirkung ausübt. Schon sprechen die Mainstreammedien von einem regelrechten Jihad-Tourismus. Der sich indes als echte Chance entpuppen könnte. Wenn die Merkel-Regierung ihre immer wieder gestörten und abreissenden Verbindungen nach Damaskus nutzen würde. Setzt Berlin mit Hilfe von Telekom-Schlapphüten gerade auf diese Störungen, könnte der deutsche IslamistenKeks rasch gegessen sein, ohne dass daraus diplomatische Unannehmlichkeiten erwachsen.
Folgender Spionagemitschnitt, welchen der russische Auslandsgeheimdienst SWR westlichen Medien zuspielte, zeigt dass das Bundeskanzleramt seine Möglichkeiten erkannt hat:
Reichstag von aussen. Schnitt. Kanzlerbüro. Im Bild ein TV-Gerät auf dem ein Fußballmatch Deutschlands gegen eine Weltauswahl übertragen wird. Laut eingeblendeter Stadiontafel steht es in der 3 Minute 30:1 für die Löw-Truppe. Die Kamera wechselt den Zoom auf den hinter dem Fernseher aufgehängten Wandschmuck (Rauten und Pyramiden in verschiedener Ausführung, dazwischen Angela Merkel Arm in Arm mit Lukas Podolski). Freeze
Im Hintergrund:
1. Männerstimme: Läuft das Band?
2. Männerstimme: Jep
1. Männerstimme: Seid ihr bereit für die Störungen?
3. Männerstimme: Ja
1. Männerstimme: Dann bitte, Kanzlerin
Tippgeräusche, gefolgt von: Ring. Ring. Ring. Riiiing.
Weit weg, rauschend, misstrauisch: Ja, Assad hier?!
Nah, wesentlich lauter: Guten Tach, hier Märgel!
Weit weg, freundlicher: Ach..., Frau Merkel!
Nah: Hörn se ma, Herr Assad, wir ham wieder einen Sonderflug hier stehen, voll bepackt mit Facharbeitern, in Schöneberg. Hundertsiebzich speisetechnisch "halal" gebuchte Herren. Laut Passagierliste allet Gärtner und Musiker. Gepäck is, Momentchen (Papierknistern) "Zweetausend verschweisste Cello-Kästen und fuffzich Zentner Schwarzpulver, zum Rasensprengen". Die wollen glaub ick zu Ihnen.
Bild wechselt nach Damaskus. Assad in voller Uniform. Im Hintergrund Bomben- und Maschinengewehrgeräusche. Das auf Deutsche Welle gestellte Radio spielt "Schützenliesl". Schwenk auf den Tisch: Tee und Gebäck. Kamerafreeze hier. Jemand stellt hastig seine Tasse ab, sodaß der Tee überschwappt.
Assad-Stimme/nah, mit einem Schlag hellwach und hochinteressiert: Wann kommen die denn an?
Merkel/weit weg, liest scheinbar ab: Also, um zehne is hier Startfreigabe, um zwölfe sind die über Zypern, um.... (Verbindungsaussetzer)
Assad/nah, gehetzt, hört nichts: WAS?
Merkel/weit weg, wieder klar: ...und dann um 12.30 knapp hinter den Golanhöhen, also uff Ihrer Seite!
Assad/offenkundig mitschreibend: G-O-L-A-N, 12.30
Merkel/Verständigung lässt nur noch die in großen Lettern gefassten Wortfetzen durch: (Die landen dann so gegen 13.00 in Damaskus. Sind Se doch so nett und begrüssen die Herrschaften entsprechend. Dann werden wir auch eine Einschränkung der Embargobestimmungen) AN-VI-SIE-REN
Assad/nah, wiederholt: Verstanden. Anvisieren!
Merkel/wieder klar: (Ich komm dann demnächst mal persönlich zu Ihnen) RUNTER. MIT DER GANZEN LINKEN BAGAGE (aus dem Kabinett. Na Se wissen schon, Steinmeier, Gabriel...)
Assad/nah, bestätigt: Runter mit der ganzen linken Bagage! Wirklich?
Merkel/wieder klar: Ja, alle Mann. Da können Se ma richtig wat uffahren, nich?! Allen Piff und Paff den man sich so vorstellt!
Assad/verschworen und süffisant: Wir werden die Herren militärisch empfangen.
Merkel/kumpelhaft: Jetzt schiessen Se aber och wirklich den Vogel ab, mein Gutster!
Assad: Keine Sorge! Der Keks ist, wie sagt man bei Ihnen... Der Keks ist gegessen.
Tuuuuut.
Eine Hand greift zur Knabberetagere und greift einen Spekulatius. Knuspergeräusche.