In Baltimore im US-Bundesstaat Maryland wurde eine Ausgangssperre verhängt. Randale und Aufruhr in der Stadt. Jugendliche plünderten Geschäfte und steckten Autos in Brand. Anlass war die Beisetzung des Schwarzen Freddie Gray, der mutmaßlich von Polizisten zu Tode geprügelt worden war.
Bei Protesten nach der Beerdigung eines jungen Schwarzen, der Mitte April festgenommen und kurz darauf gestorben war, in der US-Großstadt Baltimore ist es am Montag erneut zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten hätten Einsatzkräfte mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen, teilte die Polizei mit. Dabei seien mehrere Polizisten verletzt worden. Jugendliche plünderten Geschäfte und steckten Autos in Brand.
Dem Sender CNN zufolge wurde Tränengas gegen die Demonstranten eingesetzt. In den letzten Tagen war es wiederholt zu Ausschreitungen bei Protesten in Baltimore gekommen. Die Demonstranten fordern Gerechtigkeit für den 25-jährigen Schwarzen.
Dieser war vor gut einer Woche offenbar an Rückenmarksverletzungen gestorben. Eine Woche zuvor war er kurz nach seiner Festnahme in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo er ins Koma fiel. Wie genau es zu den Verletzungen gekommen war, ist noch unklar.



