AfD Gauland: „Es ist gut, wenn der deutsche Bundespräsident zu versöhnen versucht. Es ist nicht gut, wenn er dabei deutsche Interessen aus den Augen verliert. Nichts Anderes tut derzeit Präsident Gauck, wenn er den Griechen deutsches Entgegenkommen in Sachen Reparationszahlungen signalisiert." -
Schäfer: Die Unglaubwürdigkeit der Umfallerpartei FDP erreicht Höchststand.
Zu den jüngsten Äußerungen des Bundespräsidenten Gauck in der Griechenland-Debatte erklärt der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland:
„Es ist gut, wenn der deutsche Bundespräsident zu versöhnen versucht. Es ist nicht gut, wenn er dabei deutsche Interessen aus den Augen verliert. Nichts Anderes tut derzeit Präsident Gauck, wenn er den Griechen deutsches Entgegenkommen in Sachen Reparationszahlungen signalisiert. Er widerspricht der offiziellen Linie der Bundesregierung und beschädigt damit die Position Deutschlands im Ausland.
Sollte der Bundespräsident tatsächlich anderer Meinung als die Bundesregierung sein, dann empfehle ich ihm, sich mit der Kanzlerin sehr gut abzustimmen und keinerlei unbedachte Äußerungen in der Öffentlichkeit zu tätigen. Er hat damit bestenfalls Verwirrung verursacht, mit Sicherheit aber keine deutschen Interessen vertreten.
Wir brauchen einen Bundespräsidenten, der die politische Debatte mit vernünftigen Lösungsvorschlägen in Deutschland bereichert. Nicht jemanden, der auf eigene Faust mit seiner persönlichen Meinung Verwirrung stiftet.“
Schäfer: Die Unglaubwürdigkeit der Umfallerpartei FDP erreicht Höchststand
Zu den Aussagen des FDP-Chefs Lindner über einen Euroaustritt Griechenlands erklärt der Bremer AfD-Spitzenkandidat Christian Schäfer:
„Jahrelang hat die FDP die Eurorettungspolitik für Griechenland mitgetragen. Nach der fulminanten Wahlniederlage und Rauswurf aus dem Bundestag 2013 war die Eurorettung das zentrale Thema dieser Partei, um sich von der AfD deutlich abzugrenzen. Jetzt hat die Unglaubwürdigkeit der FDP ihren traurigen Höchststand erreicht. Nicht nur, dass die Bremer Spitzenkandidatin der FDP von sich behauptet, sie habe bereits die Kanzlerin beraten. Es kommt noch dreister: Der FDP-Chef erklärt sich plötzlich für einen zeitweisen Austritt Griechenlands und übernimmt damit eine der zentralen Anliegen der AfD.
Die Umfallerpartei hofft mit der jüngsten Täuschung augenscheinlich auf das Vergessen der Wähler. Das wird ihr jedoch schwerlich gelingen, da die dreiste Übernahme von AfD-Forderungen zu sehr im krassen Gegensatz zu jahrelang vertretenen politischen Positionen in Sachen Eurorettung steht. So kann man mit den Wählern nicht umgehen. Die Folge dieses Plagiates wird ein weiterer Glaubwürdigkeitsverlust und eine weitere Abstrafung durch den Wähler sein.“



