Der Selbstbedienungsladen namens EU genehmigt sich mal wieder saftige Zuschläge: EU-Abgeordnete wollen 1500 Euro mehr im Monat. Derzeit kassieren sie über 21000 Euro - im Monat. Angeblich zu wenig, weil die Ausgaben stiegen.
Wenn's ums mehr Geld in die eigene Tasche geht, ist die EU bekanntlich nicht zimperlich. Alle Jahre wieder genehmigen sich Beamte und Abgeordnete kräftige Gehaltshöhungen bei ohnehin schon niedrigen Steuersätzen, welche jener einer Steueroase sehr ähnlich sind.
Allein das EU-Parlament verschlingt 1,8 Mrd. Euro jährlich. Und dessen Insassen wollen nun noch mehr Geld.
Ein gewöhnlicher EU-Abgeordneter erhält 21379 Euro im Monat. Davon soll er Mitarbeiter, Studien und "Verbrauchsausgaben" bezahlen. Nun wird dieser Betrag um 1500 Euro erhöht. Ursprünglich forderte die konservative EVP sogar eine Erhöhung um 3000 Euro.
Die Anhebung sei angeblich notwendig, weil es seit 2011 keine mehr gegeben hätte, argumentieren die Abgeordneten in Straßburg. Und wenn's um mehr Geld geht, sind sich bekanntlich alle einig. Bezahlen müssen es ja die Lohnsklaven in den EU-Ländern mit ihren Steuern. Und die werden schließlich nicht gefragt.
So steigt das Budget für die Quasselbude in Straßburg nun von 1,8 Mrd. im nächsten Jahr auf 1,9 Mrd. Euro. Sind ja nur 100 Mio. mehr. Wen juckt das schon? - Quelle: EU Observer
Siehe auch:



