AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

GR: Retter retten nicht zu Rettende

Wollen die Gläubiger also doch retten – koste es, was es wolle? Die Hinweise darauf verdichten sich derzeit. Das ist zunächst einmal das gestrige Interview von Varoufakis beim ...

Von Markus Fugmann

Wollen die Gläubiger also doch retten – koste es, was es wolle? Die Hinweise darauf verdichten sich derzeit. Das ist zunächst einmal das gestrige Interview von Varoufakis beim griechischen Fernsehsender Star TV. Dort sagte der griechische Finanzminister zu einer möglichen Einigung mit den Gläubigern: “Ich denke, wir sind dem sehr nahe. Vielleicht in einer Woche”.

Okay, Varoufakis sah schon häufiger eine Einigung in Griffweite, während die Gläubiger von kilometertiefen Gräben berichteten. Aber vielleicht ist diesmal ja doch mehr Realismus in den Aussagen von Varoufakis.

Der zweite Hinweis ist dem Handelsblatt zu entnehmen. In der heutigen Ausgabe schreibt das Blatt:

“Griechenland kann auch nach einer möglichen Staatspleite auf weitere Unterstützung durch die Europäer hoffen. Sowohl die Europäische Zentralbank (EZB) als auch der Euro-Rettungsfonds würden Athen nicht sofort fallen lassen, sollte das Land eine der anstehenden Zahlungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht mehr leisten können (..)”.

Und wie soll das gehen? Na klar, wie bisher auch, über die Notkredite:

“Die EZB könne nach einem Zahlungsausfall an den IWF weiterhin dulden, dass die griechischen Banken mit so genannten Ela-Notkrediten versorgt würden, hieß es in Notenbank-Kreisen. Die Zentralbank werde die Risikolage zwar neu bewerten, man sei aber nicht automatisch gezwungen, die sogenannte „Emergency loan assistance“ (Ela) zu stoppen. Dass der EZB-Rat sofort den Stecker ziehe und das griechische Finanzsystem ins Chaos stürze, sei nicht zu erwarten, sagten EU-Diplomaten”.

Ein wichtiger Player für Griechenland ist auch der Hauptgläubiger des Landes, der EFSF. Varoufakis hatte ja schon die Idee eines EZB-Verkaufs der Schulden Griechenlands an den EFSF ins Spiel gebracht, weil der EFSF laut Regularien deutlich flexibler ist als die EZB im Umgang mit den Schulden des Landes. Laut “Handelsblatt” würde er im Falle eine Nicht-Bedienung des IWF-Kredits durch Griechenland seine eigenen Forderungen erst einmal auf Eis legen:

“Auch der Euro-Rettungsfonds EFSF will Griechenland im Falle eines Zahlungsausfalls nicht sofort fallen lassen. Theoretisch hat der EFSF zwei Möglichkeiten: Entweder fordert er die an Griechenland vergebenen Kredite sofort zurück. Oder er teilt schriftlich mit, dass er sich die Rückforderung für einen späteren Zeitpunkt vorbehält. In Brüssel wird erwartet, dass sich der Gouverneursrat des EFSF, also die Finanzminister der Euro-Zone, für die zweite Option entscheiden.”

Hinzu kommt nun noch der “Juncker-Plan”, von dem gestern die griechische Zeitung “To Vima” berichtet hatte. Demnach würde Griechenland fünf Milliarden Euro erhalten, gleichzeitig die Verbindlicheiten Griechenlands beim IWF abgelöst werden. Im Gegenzug verplichtet sich Griechenland eine relativ überschaubare Liste von Reformen umzusetzen. Voraussetzung hierfür sei, dass die EZB Griechenland erlaube, das Volumen an T-Bills zu erhöhen.

Es sieht also so aus, als hätte sich der Wind bei den Gläubigern gedreht. Man will jetzt auf jeden Fall retten – auch wenn dann der Schrecken ohne Ende weiter geht. Es ist der ängstliche Versuch, jene zu retten, die faktisch nicht zu retten sind. Langfristig gesehen ist das vermutlich keine gute Idee.

The post Griechenland: Die Retter retten die nicht zu Rettenden appeared first on finanzmarktwelt.de.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse
ADAC-Verkehrspräsident tritt nach Kündigungswelle zurück

Beim Automobilklub ADAC ist Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand zurückgetreten. Das berichtet die "Bild" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf interne Quellen. Hintergrund ist demnach eine Kündigungswelle: [ ... ]

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die Verwaltungsgerichtsordnung grundlegend reformieren. Wie das Ministerium am Montag mitteilte, sieht der entsprechende Gesetzentwurf vor, dass Verwaltungsgerichte [ ... ]

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen Trauerstaatsakt für die verstorbene Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth angeordnet. Das teilte das Bundespräsidialamt am Montag [ ... ]

CDU will Vorstoß zur Zuckersteuer nicht aufgreifen

Die CDU will den Vorstoß von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther zur Einführung einer Zuckersteuer in Deutschland nicht aufgreifen. Wie die "Rheinische Post" (Dienstagsausgabe) [ ... ]

Der Arbeitsmarktforscher Enzo Weber hat den Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder nach einer Stunde Mehrarbeit pro Woche kritisiert. "Aufgabe von Politik ist es nicht, den Menschen Ansagen zu machen, [ ... ]

Mehrere Festnahmen wegen russischer Embargoverstöße

Die Bundesanwaltschaft hat am Montag fünf Personen wegen mutmaßlicher russischer Embargoverstöße festnehmen lassen. Die Festnahmen erfolgten aufgrund von Haftbefehlen des Ermittlungsrichters [ ... ]

Die Mehrheit der Senioren in Deutschland sieht digitale Gesundheitsangebote als große Chance. In einer Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom gaben 92 Prozent der Senioren ab 65 Jahren an, der Digitalisierung [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.