Die Panik unter griechischen Bevölkerung nimmt immer mehr zu. Inzwischen sollen sich lange Schlangen vor Banken und Geldautomaten bilden. Angeblich wurden in den letzten drei Tagen zwei Milliarden Euro von griechischen Finanzinstituten abgehoben. - EZB erhöht Notfallkredite für GR-Banken. - Schon 84 Mrd. Euro verballert.
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In Griechenland findet gerade ein Bank-Run statt. Ca. 2 Milliarden Euro wurden allein in den vergangenen drei Tagen von griechischen Banken abgezogen. Barclays sagt, dass „unmittelbare“ Kapitalverkehrskontrollen nötig sind, es sei denn es wird eine Einigung bzgl. der Schulden erreicht. Zudem gibt es Berichte, dass in Griechenland Vorbereitungen für einen „Bank Holiday“ getroffen werden.
In den sozialen Medien tauschen die Menschen Fotos von langen Schlangen an griechischen Geldautomaten, wo normale Bürger ihr Geld von den in Schwierigkeiten geratenen Banken abheben wollen.
Unterdessen hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Notkredite für griechische Banken merklich erhöht. Die sogenannten Ela-Kredite („Emergency Liquidity Assistance“) seien auf 87,8 Milliarden Euro angehoben worden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Am vergangenen Mittwoch waren die Kredite noch auf 84,1 Milliarden Euro ausgeweitet worden. Allerdings hatte die EZB auch am Freitag die Rahmen wohl angehoben. Innerhalb der nächsten 24 Stunden soll das Niveau erneut durch die EZB überprüft werden.



