Goldhändler in London und Zürich berichten, dass in den letzten Tagen mehrere Tonnen Gold von der griechischen Nationalbank eingeliefert worden seien und jetzt sukzessive verkauft würden.
Griechenland muss die wirtschaftliche Angst im Nacken liegen. Jetzt wird sogar das Familiensilber verkauft. Goldhändler in London und Zürich berichten, dass in den letzten Tagen mehrere Tonnen Gold von der griechischen Nationalbank eingeliefert worden seien und jetzt sukzessive verkauft würden. In einen Goldmarkt hinein, der bereits schwach tendiert.
Zudem werden aus der nationalen Reserve auch Silber, Palladium und Kupfer auf den Märkten glattgestellt! Die Verkäufe sollen die weitere tägliche Auszahlung von Kundenguthaben durch griechische Banken im derzeitigen Rhythmus von 60 Euro pro Kopf und Tag vorerst garantieren. Damit auch den Rentnern ihre Rente weiter bezahlt werden kann.
Es ermöglicht auch Griechenland, seine Banken weiterhin geschlossen zu halten. So können grosse Kapitalverschiebungen unterbunden werden. Eine alte kapitalistische Faustregel sagt: Wenn Banken mehr als fünf Tage geschlossen sind, beginnt die Wirtschaft zu kollabieren. Da sind Notverkäufe des Familiensilbers bestenfalls einer zeitweiligen Verlängerung der Zündschnur gleichzusetzen.



