Google löscht Karte mit deutschen Flüchtlingsheimen. Karte verstößt gegen interne Richtlinie. Prüfung nach öffentlichem Druck. - Alle Kommentarbereiche im Mainstream zum Thema Asyl sind gesperrt.
Eine umstrittene Landkarte, die Asylbewerberheime in Deutschland verzeichnet, ist aus dem Netz genommen worden. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen hat der Suchmaschinenbetreiber Google sie unter Verweis auf eine interne Richtlinie gelöscht.
"Wir erachten den Zugang zu Informationen und die freie Meinungsäußerung als außerordentlich wichtig", sagte Sprecherin Lena Heuermann SPIEGEL ONLINE. "Wann immer Inhalte illegal sind, entfernen wir sie von unseren Produkten. So verfahren wir auch mit Inhalten, die gegen unsere Richtlinien und Nutzungsbedigungen verstoßen, wozu auch das Zufügen von Schaden sowie die Förderung von Hass gehören."
Das Unternehmen hatte den Fall mehrere Tage lang geprüft. Aktivisten hatten Google zum Löschen aufgefordert, weil die Karte zu Anschlägen auf Flüchtlinge ermutigen könnte.
Schon seit längerem kann man im Mainstream Berichte über die Flüchtlingsproblematik nicht mehr kommentieren. Auch bei SPIEGEL online ist dies selbstverständlich nicht mehr möglich:



