Asylwahnsinn! Merkel will längeres Bleiberecht im Bundeskanzleramt. - Meinungsforscher: Merkel-Kandidatur alternativlos.
Meinungsforscher: CDU hat keine Alternative zu erneuter Merkel-Kandidatur
Die CDU muss nach Einschätzung des Meinungsforschers Klaus-Peter Schöppner erneut mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in die nächste Bundestagswahl ziehen: "Die CDU wäre schlecht beraten, wenn sie nicht auf Angela Merkel setzen würde", sagte Schöppner dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe).
Die Kanzlerin verkörpere den Typus eines glaubwürdigen, vertrauenswürdigen Politikers, was bei Wahlen die zentrale Rolle spiele. Inhalte seien dagegen für die Wähler in den Hintergrund getreten. Zudem habe die CDU keinen Merkel-Nachfolger anzubieten. "Es bedürfte dafür eines jüngeren Politikers mit hoher Glaubwürdigkeit, einer Merkel-Fortsetzung sozusagen. Der ist bislang nicht erkennbar", sagte Schöppner.
Negativ bewertete der Meinungsforscher die Empfehlung von CSU-Chef Horst Seehofer, wonach die Union im nächsten Bundestagswahlkampf eine absolute Mehrheit als Wahlziel ausgeben soll. "Das ist nicht sinnvoll, weil es zu sehr nach parteipolitischem Kalkül klingt. Außerdem mögen die Deutschen keine Alleinregierungen", sagte er. Schöppner war viele Jahre Geschäftsführer des Umfrageinstituts Emnid und leitet nun das Meinungsforschungsinstitut Mentefactum.
SPIEGEL-Ente?
Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat den "Spiegel"-Bericht über eine erneute Kanzlerkandidatur von Angela Merkel (CDU) zurückgewiesen. "Es ist und bleibt Spekulation", sagte Altmaier der Zeitung "Bild" (Montagausgabe). Die Bundeskanzlerin werde "dann entscheiden, wenn sie es für richtig hält", sagte Altmaier. Altmaier fügte an, es sei "spannend, wenn ein Magazin, das lange das Gegenteil behauptet hat, nun mit Verve seine Meinung ändert".
Die Debatte innerhalb der SPD, ob die Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl 2017 mit einem eigenen Kanzlerkandidaten gegen Angela Merkel antreten sollten, kommentierte der Chef des Bundeskanzleramts mit den Worten: "Diejenigen in der SPD, die Angela Merkel gut finden, stehen mit ihrer Meinung nicht allein: Die große Mehrheit der Deutschen sieht das genau so." Er komme aber "nicht im Traum auf die Idee, der SPD Ratschläge zu erteilen".
Altmaier sagte außerdem, er weigere sich auch, "jetzt schon über Koalitionen zu spekulieren oder den Wahlkampf ins Visier zu nehmen": "Wir sollten versuchen, so lange es eben geht, gemeinsam zu regieren."



