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Börsen: Schwarzer Montag

DAX verliert fast fünf Prozent - Euro schießt nach oben. Am Nachmittag betrug das DAX-Minus kurzzeitig bis zu 7,8 Prozent, in den letzten beiden Handelsstunden gingen die Kurse dann wieder etwas nach oben.

 

Zum Wochenstart hat der DAX den kräftigsten Tagesverlust seit November 2011 verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 9.648,43 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 4,70 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss. Am Nachmittag betrug das Minus kurzzeitig bis zu 7,8 Prozent, in den letzten beiden Handelsstunden gingen die Kurse dann wieder etwas nach oben.

Besonders gebeutelt wurden die Aktien der Energieversorger RWE und Eon, die kurz vor Handelsschluss über sieben Prozent im Minus lagen, gefolgt von Deutsche Bank und Thyssenkrupp. Auch alle anderen DAX-Titel waren zu diesem Zeitpunkt im Minus, am glimpflichsten kamen aber noch Papiere von Henkel davon, die bis kurz vor Handelsende nur etwa ein halbes Prozent nachließen.

In der Nacht hatten die Börsen in Fernost teils drastische Verluste verzeichnet, in Shanghai verlor der Leitindex aufgrund von Konjuktursorgen 8,49 Prozent. Am Sonntag hatten auch die Börsen im arabischen Raum schon bis zu sieben Prozent abgegeben. Der Euro schoss unterdessen im Vergleich zum US-Dollar regelrecht nach oben: Ein Euro kostete am Nachmittag 1,161 US-Dollar und damit satte 2,11 Prozent mehr.

Einen regelrechten Ausverkauf gab es unterdessen beim Öl, der Preis für ein Fass der Sorte Brent sackte auf 43,085 US-Dollar, ein Abschlag von über fünf Prozent. Der Goldpreis zeigte sich von den Turbulenzen an die Aktienmärkten vergleichsweise unbeeindruckt: Am Nachmittag kostete eine Feinunze 1.158,07 US-Dollar und damit "nur" 0,42 Prozent weniger als am vorherigen Handelstag.

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