EU-Ratspräsident Donald Tusk: „Ohne Außengrenzen wird Europa für jeden von uns eine Brutstätte der Angst werden.“ Europa dürfe sich nicht zu Extremen hinreißen lassen, auch nicht zu dem Extrem, „alle einzuladen, obwohl wir nicht alle aufnehmen können“.
Starker Kommentar von Gabor Steingart heute im Handelsblatt Morning Briefing. Der Wind in den Medien in Sachen ungebremste Einwanderung scheint sich zu drehen. Stellt sich die Frage, ob es nicht bereits zu spät ist.
Via Handelsblatt Morning Briefing
Die anfängliche Schockstarre der Europäer im Angesicht der unkontrollierten Massenzuwanderung scheint überwunden: „Ohne Außengrenzen wird Europa für jeden von uns eine Brutstätte der Angst werden.“ Europa dürfe sich nicht zu Extremen hinreißen lassen, auch nicht zu dem Extrem, „alle einzuladen, obwohl wir nicht alle aufnehmen können“. So sprach zwar gestern nicht die deutsche Kanzlerin, aber immerhin EU-Ratspräsident Donald Tusk. Der Wahrheit ist es wahrscheinlich egal, wer sie ausspricht. Hauptsache es findet sich einer, der sie beim Namen nennt.
Auch die Polizeigewerkschaft hat sich ein Herz gefasst und die Politiker der Verharmlosung bezichtigt. Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, wirft der Politik vor, Berichte über Gewalt und sexuelle Übergriffe in Asylunterkünften herunterzuspielen. Die Lage- und Ergebnisberichte sprächen eine eindeutige Sprache, die Minister wären gut beraten, sie zu lesen.



