Allein im Ruderboot von Australien nach Afrika. Ein Mann und ein Plan. Wird die Tour gelingen? MMnews sprach mit Francesco Piercy Tomba: Der 26jährige will nächstes Jahr die Heldentat vollbringen und allein im Ruderboot die 9000km Strecke bezwingen. Wahnsinn, Leichtsinn, oder Realität? Video Interview.
Von Michael Mross
Es gibt Menschen, die für verrückt erklärt werden. Aber solche Menschen liebe ich. Gestern traf ich auf so jemand: Francesco Piercy Tomba. Der Anglo-Italiener ruderte trocken mitten in Berlin um sich auf seine verrückte Reise vorzubereiten: Im Ruderboot allein von Australien nach Afrika. Er sammelt Geld für seine Aktion. Menschen scharten sich um ihn, ungläubig zwar, aber viele warfen Euros in seine Plastik-Ente um den Plan zu unterstützen.
Ist dies nun eine billige Bettelaktion, um mitten in Berlin ein paar Euro zusammen zu kratzen oder ist der Plan wirklich ernst gemeint? Francesco braucht nach eigenen Angaben 90000 Euro, um seine Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Starttermin ist geplant Mitte 2016. Die Reise soll zwischen 130 und 150 Tage dauern. Das Ruderboot ist für den Zweck besonders hergerichtet: Satelliten-Telefon, Vorräte, Schutz vor Riesenwellen. Ein Spezialruderboot also, mit dem er von Nord-Australien nach Tansania möchte. Eine verwegne Tat.
Francesco betont, dass er die Strecke tatsächlich rudern und sich nicht von Strömungen treiben lassen will.
Auch zuvor schon ist der junge Mann durch sonderbare Aktionen aufgefallen. So schwamm er nach eigenen Angaben 1200 km um eine indonesische Insel (Halmahera). Das macht ja nun auch nicht jeder.
Ein Interview mit einem verrückten Mann zu seiner verrückten Tat. Aber ist die Welt nicht insgesamt verrückt?
Mehr zu Francesco hier: www.whereistomba.com



