Umfrage: Jeder fünfte Bundesbürger hält die Medien in Deutschland für "Lügenpresse". Genau 20 Prozent gaben an, sie würden persönlich den Begriff benutzen, wenn sie an Zeitungen, Radio und Fernsehen denken.
Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap für den Radiosender WDR 5: Jeder fünfte Bundesbürger hält die Medien in Deutschland für "Lügenpresse". Genau 20 Prozent gaben an, sie würden persönlich den Begriff benutzen, wenn sie an Zeitungen, Radio und Fernsehen denken.
Kein Problem für die Tagesschau und andere Medien: Das seien ja sowieso alles nur Pegida-Anhänger, heißt es in der Auswertung der Umfrage. Immerhin würde die Mehrheit den Medien-Einheitsbrei ernstnehmen. Aber diese Mehrheit schrumpft bedrohlich.
Nur 52 Prozent hält die Informationen in den deutschen Medien alles in allem für glaubwürdig. Rund 42 Prozent haben Zweifel an der Glaubwürdigkeit. Der Grad an Vertrauen in die Medienlandschaft ist allerdings höchst unterschiedlich. So genießt das öffentlich-rechtliche GEZwangsrundfunk mit angeblich 77% das größte Vertrauen, an zweiter Stelle folgt mit 71% das öffentlich-rechtliche ZwangsTV.
Trotzdem sind die Medien beunruhigt und erklären den Begriff "Lügenpresse" vorsichtshalber zum Nazi-Jargon.



