War es eine Bombe? Die britische Regierung geht davon aus, dass eine Sprengsatz zum Absturz des russischen Airbus über dem Sinai führte. Auch Berichte aus den USA nähren den Verdacht. Es könnte sich doch um eine Tat des "Islamischen Staates" handeln.
Hinter den Kulissen mehren sich Äußerungen von Regierungsvertretern, die einen Anschlag der Terrormiliz "Islamischer Staat" für wahrscheinlich halten. Sicherheitskreise gehen demnach davon aus, dass der IS eine Bombe an Bord der Maschine geschmuggelt habe. Das melden die Fernsehsender CNN und NBC sowie die Nachrichtenagenturen AP und AFP unter Berufung auf verschiedene anonyme Quellen.
Der Absturz der russischen Passagiermaschine über dem Sinai könnte nach Einschätzung der US-Behörden demnach von einer Bombe der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verursacht worden sein. Dieses Szenario sei „sehr wahrscheinlich“, sagte ein hochrangiger US-Vertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP in Washington.Es seien verschiedene Quellen ausgewertet worden, bevor die Regierung zu dem Schluss gekommen sei. Es handele sich dabei allerdings noch nicht um eine „endgültige“ Einschätzung, fügte er hinzu.
Unmittelbar nach dem Absturz hatte ein Ableger des IS behauptet, dafür verantwortlich zu sein. Experten bezweifelten, ob das stimmt. Die Behörden in Russland und Ägypten bezeichneten einen Anschlag als unwahrscheinlich.



