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Transitzonen: Realitätsferner Unsinn

Transitzonen oder Registrierungszentren? Anmerkung zu den Beschlüssen des Flüchtlingsgipfels am 06.11.2015:  Waren schon die im Gespräch befindlichen „Transitzonen“ ein leichter Anfall von Schwachsinn, so erst recht die nun getroffenen Regelungen.

 

von Karl von Francois

Die Art und Weise, wie Seehofer mit seinen Forderungen nach Einrichtung  von „Transitzonen für Migranten“ gescheitert ist, muss erstaunen. Hier sind offensichtlich starke Kräfte von außen am Werk gewesen, denn mit vernünftigen Überlegungen läßt sich sein Einknicken überhaupt nicht erklären.

 

Die mit hoher Wahrscheinlichkeit fremdgesteuerten Regierenden in Deutschland erscheinen zusehends als korrupt, verlogen, grenzenlos feige und zudem – im Hinblick auf die Folgen ihres Handelns – als geistig Kurzsichtige.  Denn ganz offensichtlich sind die getroffenen Beschlüsse völlig unsinnig.

 

Bis 2017, also wohl in 2016, werden in der EU (wer ist in diesem Zusammenhang die EU?) nach offizieller Mitteilung  der EU-Kommission vom 05.11.2015  zwischen 2 - 3 Millionen weitere Migranten erwartet, von denen im Ergebnis sicher über 2  Mio in Deutschland stranden werden (wo sonst!). Damit werden wir dann  binnen 2 Jahren zusätzlich 2 - 3 Millionen völlig Fremde im Land haben (überwiegend Muslime ohne deutsche Sprachkenntnisse, ohne die in Deutschland notwendige  berufliche Ausbildung, ohne finanziellen Hintergrund und ohne Wohnungen,  teils aber gut bewaffnet und militärisch bzw. im Guerillaeinsatz  bestens geschult).

 

Die Theorie der jüngsten Migrationsbeschlüsse lautet:  Alle Migranten, auch die mit wenig Aussicht auf Bleiberecht/Asyl werden zuerst ins Land gelassen, dann (ganz überwiegend)  in den „Registrierungszentren“ zusammengefasst (gewissermaßen „Humane-Concentration-Camps“ als Ausfluss der Welcome-Culture).  Alle Migranten erhalten einen  „Flüchtlingsausweis“, dürfen den Landkreis nicht verlassen (Sperrstunde?), ihr Asylantrag wird beschleunigt bearbeitet und im Falle der Ablehnung werden sie – so die Theorie - zügig aus den „Registrierungszentren“ in die Herkunftsländer (oder an sonstige unbekannte Punkte auf der Erde) abgeschoben. Diese “Problemlösung“ wirkt so effizient wie ein Sieb um Wasser einzufangen. Die Migranten, penetrant stets „Flüchtlinge“ genannt,  werden durch das Sieb dieser Beschlüsse nicht unter Kontrolle gebracht, was doch eigentlich das vorgegebene Ziel ist.

 

Die an den Beschlüssen mitwirkenden Politiker müssen geistig umnachtet gewesen sein, solchen Unsinn auch noch in Worte zu fassen. Aber letztlich kreisen all ihre Bemühungen nur darum, die Tabubegriffe „Grenzzaun/-Verteidigung“ und „Migrationshöchstgrenze“ in Wort und Praxis zu vermeiden. Dafür ersetzen sie „Vernunft“ durch „Moral/ Menschlichkeit“, wobei vergessen wird, dass die Durchsetzung von Moral und Menschlichkeit ohne Vernunft und  Macht völlig lächerlich und zum Scheitern verurteilt ist.

 

Waren schon die im Gespräch befindlichen „Transitzonen“ ein leichter Anfall von Schwachsinn, so erst recht die nun getroffenen Regelungen. Schon binnen 3 Monaten werden die Registrierungszentren aufgrund des anwachsenden Zustroms der Migranten und der winterlichen Kälte explodieren und ihre Umgebung mit den dann auftretenden Problemen vernichten. Jeder Insasse eines solchen „Registrierungszentrums“ hat von der ersten Sekunde an im Hinterkopf, dass er aus diesem „Lager“ heraus abgeschoben werden soll. 

 

Er wird alles tun, um dem Lager zu entfliehen (wenn er denn je dort Eintritt sucht). Wird man ihn dann einfangen oder laufen lassen wohin er will? Und unterstellen wir mal, es werden (um eine niedrige Zahl anzusetzen) 500.000 Anträge von Migranten abgelehnt und diese sollen nun irgendwohin abgeschoben werden. Glaubt denn irgendein halbwegs vernünftiger Mensch (deutsche Politiker und Journalisten des Mainstream natürlich ausgenommen), dass dies ohne äußerste Gewalt möglich ist?

 

Wo sind außerdem die finanziellen und logistischen Mittel um Abschiebungen in dieser bzw. der notwendigen Größenordnung durchzuführen? Welche Länder werden bereit sein, die Abgeschobenen (in verriegelten und bewachten Zügen) passieren zu lassen oder gar aufzunehmen? Hat es sich in deutschen Journalisten- und Politikerkreisen noch nicht herumgesprochen, dass die Konferenz von Evian 1938 völlig ergebnislos verlief? Will man jetzt die Verschickung von Menschen in verriegelten Waggons wiederholen - im Deutschland der Jahre 2016/2017? 

 

Aber wir leben, und dies ist erfreulich, nicht im Jahre 1938. Die angekommenen Migranten (wie viele auch immer) werden zu 90 % bleiben, gleich was Recht und Gesetz sagen oder bestimmen. Darauf wird es hinauslaufen und darauf wird sich die Bevölkerung einzustellen haben und das genau  wird das konkrete Ergebnis des „Flüchtlingsgipfels“ sein.  

 

Ein erzwungenes Ergebnis, das seinen Ursprung in der panischen Sorge der Regierenden hat, eine innereuropäische Grenzziehung  werde den Euro vernichten. Und das wäre ganz schrecklich, denn der Kollaps der Eurozone würde im Ergebnis der gesamten europäischen Politikerklasse schlagartig den Boden unter den Füßen wegziehen. Dann wäre alles kaputt, das Einsacken hätte sein Ende und all die schönen Pfründe und Nebeneinkommen aus Lobbyismus würden sich in Luft auflösen. Wer schaufelt sich schon gerne sein eigenes Grab!

 

Aber was wird, wenn 2017 weitere  2 Millionen Migranten kommen und 2018 möglicherweise sogar  4 Millionen usw. Dafür gibt es noch keinen Plan. Denn heutzutage gilt es in Berlin als große Weisheit nur von Tag zu Tag zu planen und spontane Augenblicksentscheidungen sowie Äußerungen moralinsauer Menschlichkeit gelten als Ausdruck großer Vernunft und werden von den Medien ausgestrahlt wie Heilsbotschaften.

 

Nebenbei bemerkt dient natürlich der Strom der Migranten als riesenhafte und unkontrollierte Drogenautobahn, die in Afghanistan beginnt und in Deutschland als Verteilerzentrum endet. Deren Mautgebühren lassen den Migrantenstrom permanent fließen. Das wird unserer Jugend besonders guttun.

 

Diese Beschlüsse sind ein weiteres Täuschungsmanöver der Regierenden um dem Volk Sand in die Augen zu streuen und die Gefahren ungebremster Migration zu verschleiern. Gipfelmäßig waren dabei nicht die Beschlüsse, sondern deren Unwert, der kaum in Worte zu fassen ist. Am Ende dieser geradezu tragischen Ereignisse wird es möglicherweise so sein, dass die Bevölkerung gemeinsam mit den Migranten die völlig durchgeknallte Politikerkaste entmachtet und deren Mitglieder dorthin bringt, wo sie hingehören – in ein umgewidmetes „Registrierungs- und abschiebezentrum für politische Hasardeure und Bankrotteure“. Doch bleibt auch hier die Abschiebung problematisch.

 

Besser wäre allerdings, die Kanzlerin samt ihrem ganzen Kabinett sofort im hohen Bogen hinauszuwerfen und danach das Migrationsproblem an der Wurzel zu fassen: Durch rigorose Grenzschließung auf allen Grenzen zwischen Griechenland und Deutschland, da die Außengrenze der Eurounion aus diversen Gründen nicht effizient verteidigt werden kann. Dass dann gleichzeitig die dann feststeckenden Flüchtlinge versorgt und mit aller Macht, Umsicht und Geld die Fluchtursachen bekämpft werden müssen (vor allem die permanente Brandstifterei der USA und die Beihilfe der Türkei zum Schleuserunwesen) versteht sich von selbst.

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