Egal was auch passiert: Für die 55000 EU-Bürokraten ist auch im Alter gesorgt. Die Kosten für Pensionen in Brüssel steigen auf 58,6 Milliarden Euro - 12 Milliarden mehr als noch 2013.
Die Kosten der Pensionen für Beamte der Europäischen Union steigen einem Bericht zufolge stark an. Sie hätten sich Ende 2014 auf 58,6 Milliarden Euro belaufen, berichtete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Jahresrechnung der EU-Kommission. Dies seien rund zwölf Milliarden Euro mehr als noch Ende 2013.
Die neue Kostenschätzung enthält dem Bericht zufolge alle Ruhestandskosten einschließlich der Krankheitsfürsorge für aktive und bereits pensionierte EU-Beamte. Demnach belaufen sich die reinen Ruhestandsbezüge auf 52,2 Milliarden Euro und die Kosten der Krankheitsfürsorge auf 6,3 Milliarden Euro.
Grund für den Anstieg seien neue versicherungsmathematische Schätzungen für die kommenden Jahrzehnte, die das gesunkene Zinsniveau berücksichtigten, hieß es weiter. Das niedrige Zinsniveau habe zu „einem erheblichen versicherungsmathematischen Verlust“ von rund 9,2 Milliarden Euro geführt, schrieb die EU-Kommission demnach.



