Behörden verheimlichen offenbar hochansteckende Krankheiten, die durch Asylbewerber eingeschleppt werden. In Dresden wurden jetzt Fälle bekannt, in denen Mitarbeiter des Sozialamtes an der Lungenkrankheit TBC erkrankten.
In Dresden werden offenbar Krankheiten, die durch Asylbewerber übertragen werden, verheimlicht. Erst jetzt wurde bekannt, dass bereits 2013 Mitarbeiter des Sozialamtes an offener TBC erkrankten, nachdem sie unwissentlich von Flüchtlingen angesteckt wurden. Nun geht die Angst um, dass erheblich mehr Personal von der unheilbaren Lungenkrankeit erfasst wurden.
Es gibt Befürchtungen, dass Behörden generell Fälle von hochansteckenden Krankheiten bei Asylberwerbern verheimlichen, um keine Panik aufkommen zu lassen. Der Fall aus Dresden wurde jedenfalls nur durch Zufall bekannt.
Wie Radio Dresden berichtet, seien zwei Mitarbeiterinnen des Dresdner Sozialamtes an Tuberkulose erkrankt. Das bestätigte eine Stadtsprecherin auf Anfrage des Senders. Die Fälle sind bei einer turbulenten Personalsitzung vergangene Woche im Congress Center bekannt geworden.
Bereits Ende 2013 war demnach ein Asylbewerber mit offener TBC in den Räumen des Sozialamtes in der Junghansstraße. Später erkrankten die Mitarbeiterinnen.
Vor wenigen Wochen sei wieder ein Asylbewerber mit offener TBC im Sozialamt gewesen. Dieser sei ohne die obligatorische Erstuntersuchung von der Landesdirektion der Stadt zugewiesen worden, kritisierte die Stadtverwaltung. Man habe die obligatorischen Untersuchungen mit allem Nachdruck bei der Landedirektion eingefordert, teilte die Stadt mit.
Offene TBC ist eine hochansteckende Lungenkrankheit. Auch im Jugendamt war ein erkrankter junger Flüchtling, bestätigte die Stadt dem Sender.



