Dresdens Oberbürgermeister, bittet die Bürger, freien Wohnraum zu melden und als Asylunterkunft zur Verfügung zu stellen.
In der Sächsischen Zeitung (SZ) erklärte Dresdens Oberbürgermeister Hilbert, dass er die Dresdner darum bittet, freien Wohnraum zu melden und als Asylunterkunft zur Verfügung zu stellen.
"Das gibt es ja durchaus häufig: Entweder man hat Wohnungen, die im Moment nicht genutzt werden oder man hat eine große Wohnung und braucht nicht alle Zimmer“, sagt Hilbert in der SZ.
Voraussetzungen sind: Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche, Küche zur Selbstversorgung, Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom (auch für einen Herd) und Heizung, Ofenheizung wird aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen. Außerdem darf es keine durch Behörden angeordnete Nutzungseinschränkungen wie bei Schimmel geben. Der Anbieter muss Eigentümer oder Bevollmächtigter sein.
„Häufig haben ältere Leute die Erfahrung schon mal gemacht und nach dem Zweiten Weltkrieg mit Flüchtlingen zusammengelebt.“
Bereits 118 Privatpersonen hätten der Stadt angeboten, Asylbewerber aufzunehmen.
Außerdem sollten alle Vermieter und Ferienwohnungsbesitzer prüfen, ob sie den Wohnraum derzeit nutzen oder ihn als Asylunterkunft der Stadt Dresden anbieten könnten.



