Die Mär vom menschgemachten Klima-Wandel nimmt in Paris die Dimensionen eines globalen Wahns an, aus dem es offenbar kein Zurück mehr gibt. Auf der 21. Klima-Klapsmühle feiert sich die CO2-Sekte - orchestriert von Weltuntergangs-Szenarien der Systempresse.
Von Klaus Peter Krause
Die Klimaschützer touren wieder. Diesmal nach Paris. Dort findet vom 30. November bis 11. Dezember die 21. Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt, genauer: Klimawandelkonferenz (United Nations Climate Change Conference), abgekürzt 21st Conference of the Parties oder noch kürzer COP 21). Diese Klimakonferenzen sind schwere Schicksalsschläge. Sie sind es deswegen, weil sie die Menschen mit ungeheuren, gänzlich unnötigen Kosten belasten. Unnötig sind die Kosten, weil die Begründung für die Klimaschutzpolitik nichts taugt. Aber es sind vermeidbare Schicksalsschläge, denn sie sind selbst herbeigeführt. Daher sind sie auch abwendbar.
Die einen sind im Irrtum, die anderen begehen Betrug
Die Begründung taugt deswegen nichts, weil die Behauptung, von Menschen verursachtes Kohlendioxid (CO2) heize als Treibhausgas das Klima auf, unbewiesen, aber die Gegenmeinung vielfach belegbar ist. Doch die einen glauben daran, die anderen wollen, dass daran geglaubt wird.
Die einen befinden sich damit im Irrtum, die anderen begehen Betrug. „Schützen“ lässt sich das Klima ohnehin nicht, das steht außerhalb der menschlichen Macht. Da dieser Unsinn ständig wiederholt wird, muss man auch ständig dagegenhalten und wiederholen, dass es sich um Unsinn handelt. Vor diesem Hintergrund ist alles zu sehen, was in Paris beredet und (wahrscheinlich, aber hoffentlich nicht) beschlossen wird.
Ein Aufruf gegen die Klimakonferenz
Vor kurzem hat die Schiller-Institut Vereinigung für Staatskunst e.V. einen Aufruf gegen diese Konferenz verbreitet: „Wir sagen Nein zum CO2-Reduktionsplan der Pariser COP21-Konferenz – Eine Resolution zur Verteidigung des Lebens von Milliarden Menschen.“ Die Agenda dort sei aus zwei Gründen abzulehnen. Erstens sei es eine wissenschaftliche Tatsache, dass menschliche Aktivitäten keinen katastrophalen Klimawandel auslösten. Zweitens habe das geforderte Programm zur CO2-Reduzierung sehr reale, tödliche Konsequenzen, und es gebe keine legitime Grundlage, die COP21-Konferenz überhaupt zu veranstalten.
„Die Vorhersagen der Klimamodelle sind durchweg falsch“
Weiter ist dort zu lesen: „Entgegen der Propaganda, die die Klimafanatiker mit einer extrem gut finanzierten, von oben organisierten Kampagne verbreiten, gibt es eine immense Menge stichhaltiger wissenschaftlicher Belege, die den Behauptungen über eine angeblich bevorstehende Klimakatastrophe aufgrund menschlicher Treibhausgas-Emissionen widersprechen und/oder sie widerlegen. … Das Klimasystem der Erde ist nicht sehr empfindlich gegenüber Änderungen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre.
Da viele Klimamodelle von der falschen Annahme einer solchen hohen CO2-Empfindlichkeit ausgehen, sind deren Vorhersagen durchweg falsch, und mit jedem Jahr weichen sie immer stärker von der Realität ab. Die graduellen Änderungen des Klimas, die in den letzten Jahrzehnten eingetreten sind, und die graduellen Änderungen, die auch in der Zukunft eintreten werden, sind und waren kein Grund zur Panik. Diese Änderungen sind zum größten Teil natürlich, und denkbare menschliche Einwirkungen wären nur relativ geringfügig. Eine gesunde und wachsende Weltwirtschaft kann sich leicht auf diese Änderungen einstellen.“
CO2 ist kein Schadstoff, sondern lebensnotwendig
Ferner: „Man muß sich auch vergegenwärtigen, dass CO2 kein Schadstoff, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Biosphäre ist. Da der gegenwärtige CO2-Gehalt der Atmosphäre weit unter dem Optimum für das Pflanzenwachstum liegt, hat die vom Menschen verursachte CO2-Zunahme schon jetzt dazu beigetragen, die landwirtschaftliche Produktivität und das natürliche Pflanzenwachstum zu steigern – wodurch ein meßbar grünerer Planet entsteht.“
Alles dies habe ich in Beiträgen auf dieser Web-Seite seit Jahren nicht anders beschrieben und erläutert. Als Mitglied in einem Arbeitskreis einschlägiger Experten (Bundesarbeitsgemeinschaft für Klima und Energie) habe ich mir das dafür nötige Wissen angeeignet. Einer aus diesem Kreis schrieb jetzt im Zusammenhang mit der Klimakonferenz in Paris: „Wir, die Menschen atmen doppelt so viel CO2 aus wie alle Kraftfahrzeuge dieser Erde an CO2 ausstoßen. Die CO2-Knute soll das Fegefeuer als Drohmittel ersetzen.“
Der Ablasshandel unseres 21. Jahrhunderts
Der behauptete Einfluss des atmosphärischen Kohlendioxids CO2 auf das globale Klima ist wissenschaftlich heftig umstritten. Die Belege, dass die Behauptung nicht stimmt, sind beachtlich und zwingend. Die Behauptung dagegen, dass sie stimmt, beruht ausschließlich auf Szenarien-Rechnungen mittels Computer-Modellen. Diese Modellberechnungen haben bisher noch nicht einmal die bekannten Klimaveränderungen der Vergangenheit nachzubilden vermocht (Günter Keil).
Berechnungen, die an der Wirklichkeit des Naturgeschehens vorbeigehen und daher als Beweis nicht taugen, werden zur Glaubenssache. Was im Mittelalter zur entgeltlichen Vergebung der individuell begangenen Sünden der kirchlich betriebene Ablasshandel war, ist heute die politisch betriebene Verteufelung des anthropogenen CO2 als Umweltsünde mit der Verheißung, sich als Gutmensch fühlen zu dürfen, wenn man dieser Sünde abschwört und folglich bereit ist, die damit verbundenen finanziellen Belastungen klaglos hinzunehmen.
Angstmache, wie Politiker sie immer wieder zu betreiben pflegen
Mit Glauben darf man keine Politik begründen und betreiben, zumal dann wenn diese gesamtwirtschaftlich ruinöse Folgen hat. Wer glauben will, soll in die Kirche gehen oder zuhause meditieren, aber nicht andere damit behelligen und ausbeuten. Trotzdem wird mit diesem Glauben der Klimaschutz begründet – und immer nur von denen, die von dieser abenteuerlichen Politik profitieren, ohne dies sichtbar zu machen.
Trotzdem beschwören Politiker und Regierungen das CO2 als eine Bedrohung für den Planeten herauf und zwingen die Bürger zu Maßnahmen, das anthropogene CO2 möglichst bis auf Null zu verringern. Eigentlich müsste dann auch das Atmen verboten werden. Mit der Angstmache vor dem CO2 geschieht, was Politiker zum eigenen Vorteil immer wieder missbraucht haben, um die Menschen zu beeinflussen, zu steuern, zu manipulieren.
„Dem sinnlosen Treiben ein Ende setzen“
Unter der Überschrift „Paris oder der Tanz um das goldene Kalb Klima“ hat der diplomierte Meteorologe und Dr. phil. Wolfgang Thüne am 2. November im Schweizer Wirtschaftsbrief unter anderem dies geschrieben:
„Wenn die Menschheit wieder aus ihrer Überheblichkeit erwacht, wird sie einsehen, dass all diese 21 Weltklimakonferenzen, die zum ‚Schutz des Globalklimas’ und zum Einhalt des ‚Klimawandels’ inszeniert und veranstaltet wurden, zwar Unsummen an Geld verschlungen und geistiges Kapital fehlgeleitet haben, aber am Wetter wie am ‚Klima’ nichts geändert haben. Hätte man, wie von der Weltorganisation für Meteorologie in Genf 1979 geplant, eine ‚Welt-Wetter-Wacht’ eingerichtet und zielstrebig an besseren und längerfristigen Wettervorhersagen gearbeitet, das hätte ein Segen werden können. So arbeitet man sich an dem statistischen Konstrukt ‚Klima’ ab, führt Scheingefechte und feiert Pyrrhus-Siege, die zwar extrem teuer, aber dennoch ohne Erfolg sind. Wo ist die Autorität, die dem sinnlosen Treiben ein Ende setzen kann.“
Hinweis: auf der ersten Weltklimakonferenz in Jahr 1979 wurde noch vor dem Grauen einer bevorstehenden Eiszeit gewarnt. Die Medien (auch der SPIEGEL) warnten vor dem Erkalten des Planeten:
Climate Change In The Media: From Ice Age To Global Warming in 30 years



