Der staatliche gestützte Monopolunternehmer Deutsche Bahn schreibt in diesem Jahr mehr als 1 Mrd. Verlust. Dafür gibt es vielfältige Ausreden seitens des Transportkonzerns.
Die Deutsche Bahn stürzt in diesem Jahr in die roten Zahlen. Nach Handelsblatt-Informationen (Mittwochausgabe) wird der Nettoverlust mehr als eine Milliarde Euro betragen. Grund dafür sind neben Sonderbelastungen wegen des Streiks im Frühjahr, Unwetterschäden und Verspätungen die Kosten des Konzernumbaus. Konzernchef Rüdiger Grube wird dem Aufsichtsrat am 16. Dezember ein Konzept vorlegen, wie die Bahn wieder an Fahrt gewinnen soll.
Der Plan „Zukunft Bahn“ wird seit Monaten vorbereitet. Allein die Sanierung des wenig profitablen Güterverkehrs wird 700 Millionen Euro kosten, weitere 1,3 Milliarden Euro müssen abgeschrieben werden. Geplant sind auch einige kurzfristige Maßnahmen.
Im Fernverkehr will die Bahn nach einer teilweise katastrophalen Verspätungsbilanz vor allem die Pünktlichkeit der Züge schnell verbessern. Dazu sollen unter anderem Weichen mit! Sensoren ausgestattet werden, um frühzeitig Störungen zu erkennen.
Bahnsteiganzeigen sollen zudem ab 2017 nicht nur den aktuellen Zug, sondern die zwei folgenden Züge anzeigen. Damit will die Bahn die Information der Fahrgäste bei Zugverspätungen oder Ausfällen verbessern.



