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Bornheim hebt Schwimmbad-Verbot für männliche Flüchtlinge wieder auf

Die Stadt Bornheim will das Schwimmbad-Verbot für männliche Zuwanderer wieder aufheben. Das sagte Bürgermeister Wolfgang Henseler dem "General-Anzeiger" am Freitag. Demnach werde am ko...

 

Krasse Anmach-Sprüche, eindeutige Gesten (auch unterhalb der Gürtellinie): In der vergangenen Woche kam es im Bornheimer „HallenFreizeitBad“ zu unschönen Szenen von sexueller Belästigung durch männliche Flüchtlinge an weiblichen Badegästen.

„Es handelte sich ausschließlich um verbale Attacken“, so Bornheims Sozialdezernent und Erster Beigeordneter Markus Schnapka gegenüber EXPRESS.

Auch seien die Vorfälle nicht zur Anzeige gekommen. „Dennoch“, so Schnapka, „musste gehandelt werden.“

 

Auf der Druck der Medien jetzt doch wieder offen

Die Stadt Bornheim will das Schwimmbad-Verbot für männliche Zuwanderer wegen des öffentlichen Medien-Drucks nun wieder aufheben. Das sagte Bürgermeister Wolfgang Henseler dem "General-Anzeiger" am Freitag. Demnach werde am kommenden Montag der Verwaltungsvorstand beraten, an welchem Tag das Verbot aufgehoben wird. Die Maßnahme sei von vornherein nur für kurze Zeit angelegt gewesen, zitiert der "General-Anzeiger" den Bürgermeister.

 

Man habe ein Zeichen setzen wollen, dass die Achtung der Frau in Bornheim nicht zur Disposition stehe. Nach einem Übergriff auf eine 54-jährige Frau und zahlreichen Beschwerden von Schwimmbad-Besuchern, hatte die Stadtverwaltung am Donnerstag allen über 18-jährigen Männern aus den umliegenden Flüchtlingsunterkünften ein Besuchsverbot des Bades ausgesprochen.

 

Medien heulen auf - WDR:

Völlig überzogen, juristisch unhaltbar, diskriminierend: So bezeichnen Anwälte und Menschenrechtler das Schwimmbadverbot für erwachsene männliche Flüchtlinge in Bornheim.

Ob die Anmache der traumatisierten Badbesucher auch diskriminierend ist, darüber kann man im deutschen Mainstream nichts lesen. Dafür aber, dass es auch durch deutsche Männer zu Belästigungen kommt.

 

Nur noch lächerlich, das tut beim Lesen weh

SPIEGEL Online: "Fälle von Belästigungen durch Deutsche und Mirgranten" - dazu folgender Text:

 

Vielleicht hätte den Kommunen ein Blick nach München geholfen. Dort versucht man seit 2013, mit Plakaten Abhilfe zu schaffen. Man habe seinerzeit vermehrt Probleme mit Migranten gehabt, die nicht schwimmen konnten und dennoch ins Becken gesprungen seien, heißt es von Stadtwerke-Pressesprecherin Bettina Hess.

 

Weiter schreibt der SPON:

"Dazu kommt, dass der Grundsatz der Akzeptanz von Frauen - egal in welcher Kleidung - leider nicht von allen Badegästen respektiert wird, deshalb der explizite Hinweis darauf." Generell merke man die steigende Zahl von Flüchtlingen in der Stadt. Fälle von Belästigung - durch Deutsche oder Migranten - bezeichnet Hess aber als Ausnahme.

 

Anti-Grabsch-Hinweise für Analphabeten

Die Plakate hängen in den Kassenbereichen aller Bäder der Stadtwerke München. Auf den Tafeln sind die Regeln für Badbesucher dargestellt, mehrsprachig und auch für Analphabeten verständlich. Zudem gibt es entsprechende Flyer auf Arabisch, Somali, Dari, Paschtu, Englisch und Französisch. Diese werden auch in Erstaufnahmeeinrichtungen und Flüchtlingsunterkünften verteilt.

 

Im Informationsmaterial heißt es zum Beispiel:

  • "Keine verbale oder körperliche sexuelle Belästigung gegenüber Frauen in jeglicher Bekleidung!"
  • "Keine Alltagskleidung im Schwimmbad. Badehose, Badeanzug oder Bikini aus schwimmtauglichen Materialien sind Pflicht!"
  • "Egal, welche Badekleidung eine Frau trägt, sie ist zu achten und zu respektieren."
  • "Den Anweisungen des Badepersonals ist Folge zu leisten, egal, ob Mann oder Frau."
  • "Rücksicht nehmen, besonders auf Kinder und ältere Menschen."

 

SPIEGEL Online Erfolgsmeldung

Hess zufolge ist das Feedback der Badegäste positiv - und das Interesse anderer Badbetreiber groß. Man werde "geradezu überschwemmt von Anfragen". Plakate und Flyer habe man schon deutschlandweit verschickt.

 

Eine Frage stellt SPIEGEL nicht

Warum muss man solche Verhaltensregeln eigentlich auf Arabisch, Somali, Dari, Paschtu, Englisch und Französisch in deutschen Schwimmbädern aushängen? Grabschen Araber, Somalier, Dari, Paschtu usw. in ihren Heimatländern Frauen an? Wissen sie etwa nicht, dass man so etwas nicht tut? - Dieser Frage ist der SPON leider nicht nachgegangen.

 

Zum Thema: Diese Aktion ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten

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