Wer arm ist, muss kriminell werden. Das gilt zwar nicht für Deutsche, aber für Migranten. Ein "Sozialarbeiter" darf die Taten bei SPIEGEL Online reinwaschen: "denn sie haben keine andere Wahl".
Die Logik des SPIEGEL kann doch wirklich manchmal sehr einfach sein. Wenn bekannt wird, dass es Übergriffe von Mirganten auf Frauen gibt, kontert die Gazette:
Sexuelle Belästigung im Job
Plötzlich war mein Chef nackt
Da wissen wirs endlich. In Deutschland lauern überall sexuelle Gewalttäter, nicht nur auf der Domplatte in Köln, sondern besonders auch am Arbeitsplatz. Was soll also diese Aufregung über ein paar Nordafrikaner, die in Köln, Hamburg, Stuttgart und anderswo Frauen überfallen? Das sind doch nur Einzelfälle, die von Rechten missbräuchlich verwendet werden um Angst gegen Ausländer zu schüren. So einfach ist die SPIEGEL-Redakteursstubenwelt.
Nachdem Kriminalität bei Migranten jahrelang vertuscht wurde, widmet sich nun auch der SPIEGEL dem Thema. Was dabei rauskommt, kann man sich schon denken. Straffällige Nordafrikaner können nämlich nichts dafür, dass sie kriminell sind. Im Gegenteil: Sie haben gar keine andere Möglichkeit, so die SPIEGEL-Logik.
Für diese krude These muss irgendein Sozialarbeiter aus Düsseldorf herhalten. Ein anderer hat sich wohl nicht gefunden. Seine merkwürdigen Aussagen sind zwar blöde - aber offenbar nicht blöd genug, um bei SPIEGEL Online zur Schlagzeile zu werden:
Straffällige Nordafrikaner
"Diese Jugendlichen haben gar keine anderen Möglichkeiten"
Einwanderer aus Nordafrika stehen seit den Silvester-Übergriffen unter Generalverdacht. Vielen bleibt nichts anderes, als zu stehlen, sagt der Düsseldorfer Sozialarbeiter Samy Charchira. Er fordert: Deutschland muss mehr für die jungen Männer tun.
Wir müssen Streetworker und Sozialarbeiter zu ihnen schicken, Strukturen für sie aufbauen, Hilfsangebote schaffen. Dann würden wir ziemlich schnell feststellen, dass ein großer Teil dieser Jugendlichen sehr gute Chancen auf eine wirkliche Integration hätte.
Wer ist Samy Charchira? Kennt keiner. Aber irgend jemand wird sich in Düsseldorf wohl schon gefunden haben, der sagt, dass ausländische Kriminelle nichts dafür können und "Deutschland muss mehr für die jungen Männer tun". - Wahrscheinlich können sie für die sexuellen Übergriffe auch nichts dafür. Da hat Deutschland halt zu wenig getan, wie in einem Dortmunder Fall, als drei Nordafrikaner Transsexuelle steinigen wollten.
Was passiert eigentlich wenn Deutsche kriminell werden. Wo war SPIEGEL Online, als ein armer 16-jähriger Junge aus Magdeburg von einem Scharfrichter zu 3 Jahren Knast verurteilt wurde weil er schwarz gefahren ist?
MMNews:
16-jähriger Schwarzfahrer: 3 Jahre Gefängnis
Ein 16-Jähriger, der wegen mehrmaligen Schwarzfahrens per Haftbefehl gesucht wurde, ist in Sachsen-Anhalt festgenommen worden. Er sitzt mittlerweile im Gefängnis und dort wird er wohl noch fast drei jahre bleiben müssen.
Oder wo war SPIEGEL Online, als in Wuppertal ein 87-jährige Oma in den Knast wanderte, weil sie ebenfalls schwarz fuhr - und das sogar kurz vor Weihnachten?
MMNews:
87jährige wegen Schwarzfahren im Knast
Unglaublich aber wahr: "Oma Gertrud", eine 87jährige arme Rentnerin aus Wuppertal, sitzt in Untersuchungshaft wegen Schwarzfahren. Die Frau musste nebenher noch putzen gehen, weil die Rente nicht ausreichte. Jetzt droht ihr sogar Gefängnis.
Was muss Deutschland noch mehr tun? Gibt es nicht auch einen Anspruch, dass Gäste sich zu benehmen haben? Davon aber liest man im SPIEGEL bekanntlich nichts. Wer hat hier was zu fordern?
Stattdessen wird in der neuesten Ausgabe beklagt, dass es in Deutschland immer mehr rechtsfreie Räume gibt und die Polizei machtlos ist. Woran das wohl liegen mag? Vielleicht an zu wenig Sozialarbeitern?



