AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Trump fordert iPhone made in USA

Donald Trump ist für seine Reden und Grimassen weltweit bekannt. Nun will er Apple dazu bringen, das iPhone in den USA herzustellen.

 

Milliardär und angehender Kandidat für das Amt des US-Präsidenten Donald Trump sorgt erneut für Furore. Seine Ausbrüche werden immer wieder belächelt, kritisiert oder verspottet. Seine neuste Ankündigung klingt nicht so verkehrt, wie die üblichen Aussagen des Amerikaners.

Trump möchte Apple zurück in die USA holen, um sein iPhone, Computer und anderen Geräte dort zu fabrizieren.

We have to bring Apple, and other companies like Apple, back to the United States.

Donald Trump

Der Gedanke ist nicht neu. Apple produziert sein Nischenprodukt, den Mac Pro, seit geraumer Zeit in den USA. Apple investierte über 100 Millionen Dollar, um in den USA zu produzieren, wie CEO Tim Cook im Interview mit Bloomberg Business sagte.

 

Was das iPhone made in USA kosten könnte

Der Mac Pro wird in relativ geringen Stückzahlen für einen Nischenmarkt hergestellt. Branchenexperten bezeichnen die Produktion des Computers in den USA als ein Zeichen der Anerkennung für den heimischen Markt. Die Produktion eines millionenfach verkauften Smartphones ist jedoch ein vollkommen anderes Unterfangen.

 

Das neuste Modell des Smartphones, das iPhone 6s, ist derzeit in verschiedenen Variationen erhältlich. Für mindestens 744,95 Euro (UVP) gibt es das kleine Modell, der große Bruder kostet mindestens 854,96 Euro. Kunden haben die Möglichkeit, das iPhone 6s Plus bei preis24.de in Kombination mit vorteilhaften Mobilfunkverträgen weitaus günstiger zu erwerben. Der Preis wird durch den Mobilfunkvertrag gesenkt. Wie würde aber der Preis ausfallen, wenn Apple das iPhone in den Staaten produzieren würde?

 

Laut der IT-Analystin Carolina Milanesi würde das iPhone etwa das Doppelte kosten. IHS Technology schätzt die Produktionskosten für das iPhone 6s und 6s Plus auf 211,50 beziehungsweise 236 Dollar. Neben den Kosten für die Produktion muss Apple aber noch in Logistik, Marketing, Entwicklung und andere Bereiche investieren. Wie hoch die Gewinnmarge am Ende ist, weiß wahrscheinlich nur Tim Cook.

 

Fakt ist, dass eine Produktion in den USA die Kosten für ein iPhone aus verschiedenen Gründen erhöhen würde: Einerseits müsste Apple höhere Löhne zahlen, andererseits könnte der Logistikaufwand größer und teuerer sein.

 

Zwang zur heimischen Produktion

Donald Trump sprach seinen Wunsch, dass Apple seine Produkte in den USA produziert, erstmals 2012 aus. Damals warb er für sein Buch Crippled America. Doch die Realität wird Donald Trump schnell einholen. Denn Apple wird nicht von heute auf morgen auf seine großen Gewinne verzichten. Selbst dann nicht, wenn Trump Präsident wird. Selbst Obama konnte Tim Cook nicht dazu überreden.

 

Die Kosten für eine Produktion in den USA sind schlichtweg zu groß. Laut dem Technikmagazin CNET könnte Apple eine Fabrik beispielsweise in den Bundesstaaten Georgia oder Wyoming eröffnen. Hier liegt der Mindestlohn bei nur 5,15 Dollar je Stunde. Doch die Zusammensetzung eines iPhones benötigt geschultes Personal. Dieses wäre kaum bereit, für einen Mindestlohn zu arbeiten.

 

Wenn das iPhone made in USA nicht bezahlbar ist, welche Lösung gibt es dann? Auf diese Frage hat Trump eine Antwort: Außerhalb der Staaten produzierte Geräte sollen mit 35 Prozent besteuert werden. Diese Besteuerung für den Preis für das iPhone 6s von 649 auf 876 Dollar erhöhen. Der große Bruder würde statt 749 mehr als 1.000 Dollar kosten.

 

Zusammensetzung der Komponenten in den USA

Ein Ausweg für die Besteuerung der iPhones wäre laut Trump die Zusammensetzung der in China gefertigten Komponenten in den USA. Laut einem Artikel von MOTHERBOARD würden die Kosten je iPhone auf diese Weise nur um 50 Dollar steigen. Fraglich ist, wie sinnvoll es ist, Komponenten um die halbe Welt zu senden, nur um sie in den USA zusammenzubauen. Dadurch entstehen nicht nur unnötige Kosten, sondern auch Belastungen für die Umwelt und Logistik.

 

Trumps Traum vom iPhone made in USA scheint vorerst also nicht aufzugehen, egal welche Vorschläge sich der Kandidat für das Amt des Präsidenten macht.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

Die Ukraine hat in der Nacht zu Sonntag zwei russische Raffinerien mit Drohnen angegriffen.

Es handele sich um eine Ölraffinerie in Slawjansk in der Region Krasnodar, die etwa 300 Kilometer von der [ ... ]

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) betrachtet steigende Temperaturen als wirtschaftliches Risiko. "Die Hitze schadet unserer Volkswirtschaft enorm", sagte Schneider dem "Handelsblatt".

Er sorgt [ ... ]

Finnlands Außenministerin Elina Valtonen hat Europa dazu aufgerufen, im Umgang mit Russland weiter auf Druck und Abschreckung zu setzen. "Jetzt darf es nicht wieder eine Zeitenwende geben, die uns [ ... ]

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich

Im Nordosten Frankreichs sind am Sonntag elf Menschen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, gab es keine Überlebenden.

An Bord befanden sich demnach zehn Fallschirmspringer, [ ... ]

Der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, fordert die Bundesregierung zu einer großen Steuerreform auf, andernfalls solle man das Projekt ganz abblasen.

Es bringe wenig, eine Steuerreform zu verabschieden, [ ... ]

Polen dringt bei der Bundesregierung auf Zahlungen an die noch lebenden NS-Opfer. Die wenigen noch lebenden polnischen NS-Opfer sollen nach dem Willen der Regierung in Warschau mehrere Tausend Euro Hilfszahlungen [ ... ]

Ärztechef will deutlich höhere Preise für Zigaretten und Alkohol

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, spricht sich für eine deutliche Verteuerung von Tabak- und Alkoholprodukten aus. Ziel sei es, insbesondere Jugendliche [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.