Die in am Donnerstag festgenommenen Islamisten hatten einen Anschlag auf das Areal des früheren Checkpoint Charlie in Berlin geplant. Den Anschlag hätten führende Mitglieder der Terrormiliz IS in Syrien in Auftrag gegeben.
Die in am Donnerstag von der Polizei festgenommenen Islamisten hatten nach Informationen des in Berlin erscheinenden "Tagesspiegels" (Freitagsausgabe) einen Anschlag auf das Areal des früheren Checkpoint Charlie in Berlin geplant. "Es sollte mit dem Checkpoint Charlie ein Tourismusziel getroffen werden", hieß es in Sicherheitskreisen.
Den Anschlag hätten führende Mitglieder der Terrormiliz IS in Syrien in Auftrag gegeben. Dabei habe es sich zum Teil um dieselben IS-Kader gehandelt, die auch hinter den Anschlägen vom November 2015 in Paris gesteckt hatten, sagten Sicherheitsexperten. Den entscheidenden Tipp hätten die deutschen Behörden von einem ausländischen Nachrichtendienst bekommen.
Vor einigen Monaten tauchte bereits eine Karte mit möglichen Anschlagszielen der ISIS in Berlin auf. Die Echtheit konnte nie ganz bestätigt werden. Dort wurde u.a. auch das Brandenburger Tor in Berlin als Anschlagsziel gekennzeichnet.



