AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

Unser Börsen-Club: +1033%, +484%, +366%: Schau dir die Gewinnerliste an.

Großkanzlerin des Hühnerstalls

Augenblicklich droht die Hauptgefahr für den Euro wieder einmal von Griechenland, denn dort treffen Finanznot, Frust der Bevölkerung und Migration unheilvoll aufeinander.

 

Von Karl von Francois

Was die Bundeskanzlerin im Interview mit Anne Will am 28.02.2016 geliefert hat, war unterirdisch (den Einfältigen gefällt’s trotzdem!). Sie kann oder will aus bestimmten Gründen den offensichtlich falschen Weg nicht verlassen, setzt auf das Prinzip Hoffnung und meint wohl, das sich in Griechenland aufstauende Migrationsproblem ließe sich (wie die Eurofinanzkrise) mit neu gedrucktem Geld und Zeit „lösen“. Das wird nicht funktionieren. Je mehr sich Griechenland (mit unserem Geld) zukünftig anstrengt, der Migration Herr zu werden, umso mehr Migranten werden kommen und alle Bemühungen zunichtemachen.   

 

Es gilt: Gleich was beim Chaostreffen am 07.03.2016 (der EU-Staats- und Regierungschefs zwecks Umsetzung „Aktionsplan EU-Türkei“) herauskommen wird:

Ab jetzt Achtung mit dem Euro. Man muss für die nähere Zukunft (6 Monate) zwingend damit rechnen, dass der Euro absacken oder untergehen wird. Entsprechend sollte man seine Finanzen ausrichten und dabei die Haftungsgrenzen der Banken beachten.

 

Jeden Tag sehen wir deutlicher, dass durch die Grenzschließungen auf der Balkanroute die Migranten in Griechenland in immer höherer Zahl auflaufen. Mit deren freiwilliger Aufnahme im restlichen Euroland ist – entgegen der störrischen Verlautbarung der Kanzlerin vom Wochenende – nicht zu rechnen.

 

Auch sind die Europäer - anders als die Australier - (noch) nicht bereit, die Massenmigration über das Meer nach Italien oder Griechenland rigoros zu stoppen. Damit bildet sich zwangsläufig der schon im August 2015 vorausgesagte Stau in Italien und Griechenland.

 

Konsequenterweise werden die Österreicher auch über die italienisch-österreichische Grenze keine weiteren Migranten nach Österreich hereinlassen (bzw. max. 80 Personen/Tag) oder diese - nur mit gültigem deutschem Garantieschein! - nach Deutschland durchreisen lassen, denn Bayern ist praktisch vorbereitet die Grenze binnen Stunden zu schließen!

 

Augenblicklich droht die Hauptgefahr für den Euro wieder einmal von Griechenland, denn dort treffen Finanznot, Frust der Bevölkerung und Migration unheilvoll aufeinander. Kollabiert Griechenland finanziell unter dem Migrations-Rückstau oder erklärt es einseitig den finanziellen Bankrott (die allerbeste Lösung für Griechenland), dann bricht dies Land aus dem Euroraum heraus. Wie schon früher beschrieben, wird dies über das  Zahlungssystem Target2 (www.Target-2.de) systemisch und über Nacht den Zusammenbruch des Eurosystems bewirken.

 

Da diese Automatik allen führenden Europolitikern klar ist (insbesondere Merkel, Schäuble und Juncker) spricht niemand darüber, denn das würde das Ende des Eurosystems geradezu provozieren. Insofern hat Merkel im Interview nicht ungeschickt taktiert; es wurden von Anne Will allerdings auch die falschen Fragen gestellt.

 

So redet man  allgemein um den heißen Brei herum: Über die Notwendigkeit der Verteidigung des Schengen-Abkommens zur Rettung Europas bzw. des „Traums vom grenzenlosen Europa“. Dies - angesichts der Wirklichkeit - unerträgliche Geschmarre vernebelt gezielt den Kern der Sache, zumal die Medien bei diesem Ablenkungsmanöver (wer zerstört schon gerne „Träume“) teils mitspielen, teils die entscheidenden Zusammenhänge (Migrationskrise-Target2-Eurokrise) überhaupt nicht begreifen.

 

Denn, wie verständige Leute genau erkennen können,  geht es nicht  um Europa (das mit und ohne Euro immer [besser] überleben wird), sondern in erster Linie um das Eurosystem (= das den Europäern aufgezwungene einheitliche Euro-Papiergeld-Zahlungssystem), das geradezu der Eckpfeiler der selbsternannten (völlig undemokratischen!) Euroelite ist und über die EZB/Zentralbanken gnadenlos inflationiert wird.

 

Die Macht der Euroelite ist jetzt akut gefährdet. Und genau aus diesem Grunde rennen die Eurokraten seit Monaten kopflos herum und übertreffen sich im Schuldzuweisungsgeschrei gegenseitig, ein hysterisch-angstvolles Lärmen wie in einem Hühnerstall, in den der Fuchs eingebrochen ist.

 

Neu ist, dass Österreich inzwischen eine klare Entscheidung getroffen und diese mit den anderen betroffenen Balkanstaaten blitzschnell orchestriert hat: Der Schutz der nationalen österreichischen Interessen (und der anderen Balkanstaaten) wird dort seit Februar 2016 höher eingestuft, als die supranationalen Egoismen und Europaphantastereien der Euroelite.

 

Die Wunschträumereien der Kanzlerin gehen also sichtbar an der Wirklichkeit vorbei, was jeder halbwegs vernünftige Bürger hören, sehen und begreifen kann. Ob und welche Lösung, welches Ende die Migrationsströme nehmen werden, hängt in den kommenden Jahren entscheidend davon ab, ob die Europäer bzw. die europäischen Mittelmeeranrainer bereit sein werden, ihre Seegrenzen ebenso rigoros zu verteidigen, wie etwa die Australier.

 

Wenn nicht, dann wird die unkontrollierte Migration den abendländischen Kulturraum Europa vernichten (Orban hat Recht), während die Unterbindung der Migration allenfalls das Eurosystem vernichten wird, was jedenfalls das geringere Übel wäre.

 

Jedoch aus den Augen der Herrschenden betrachtet: Skylla und Charybdis! Deswegen das Herumgeeire, es geht schließlich um deren Köpfe!

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

 

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC
Aktuelle Presse

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann schließt eine Ausweitung der sogenannten Reichensteuer nicht aus. Zugleich sagte er am Sonntag der ARD, der "Mittelstand und das Handwerk" dürften nicht [ ... ]

Angesichts der Hitzewelle fordert Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa mehr offene Kirchen - zwecks Abkühlung. Viele Gotteshäuser seien bereits zugänglich, doch das reiche nicht.

"Es [ ... ]

Auf der Suche nach neuen Rekruten startet die Bundeswehr eine YouTube-Serie. Diese soll in Kürze anlaufen und den Titel "Generation Wehrdienst" haben, teilte das Verteidigungsministerium am Freitag [ ... ]

In Deutschland ist der erst am Vortag aufgestellte Allzeit-Hitzerekord erneut überboten worden.

Gegen 16.00 Uhr meldete die Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im brandenburgischen Coschen an [ ... ]

Mercedes-Pilot George Russell hat den Großen Preis von Österreich gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

George Russell hat sich beim Großen Preis von Österreich 2026 seinen ersten Sieg seit dem Saisonauftakt in Melbourne gesichert.

Der Mercedes-Pilot startete von der Pole-Position und konnte die [ ... ]

Die Ukraine hat in der Nacht zu Sonntag zwei russische Raffinerien mit Drohnen angegriffen.

Es handele sich um eine Ölraffinerie in Slawjansk in der Region Krasnodar, die etwa 300 Kilometer von der [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.