Offene Email des an versciedene Redaktionen zu einem Fall aus Gießen, in dem ein Syrer angeblich einem verunfallten NPDler zu Ersthilfe eilte. Die Geschichte kam gut an - war aber frei erfunden.
Von Ramin Peymani
Sie als Redaktionen haben den viel beachteten Fall eines angeblich von syrischen Flüchtlingen geretteten NPD-Politikers aufgegriffen. Einige von Ihnen haben in diesem Zusammenhang auch über meinen Blog-Artikel vom vergangenen Sonntag (http://peymani.de/syrische-
Nachfolgend der Link zu einem aktuellen Artikel des Gießener Anzeigers, der meine Darstellung bestätigt und zugleich auf süffisante Weise kommentiert, wie es letztlich zu einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Gießen kam, in der dann doch noch ein Syrer mit von der Partie war: Die weitergehende Recherche des Gießener Anzeigers lässt für jeden zweifelsfrei erkennen, dass Herr Voigts als Urheber der Meldung in der FR seine ideologische Motivation über seine journalistische Sorgfaltspflicht gestellt hat. Ich versichere gerne noch einmal, dass meine als zuverlässig einzustufende Quelle mir vor allem bestätigt hat, dass nicht die Asylbewerber, sondern die Fahrer Ersthilfe geleistet haben. Der Artikel erläutert die Plausibilität der Aussage mit Verweis auf Ausbildung und Sicherheitsaspekte sehr anschaulich. Ich empfinde keine Genugtuung. Auch Häme über einen Journalisten, der seinen Job offenbar nicht ordentlich macht, wäre unangebracht. Aber vielleicht sollten der Rundschau-Schreiber, die Deutsche Presse-Agentur und alle anderen Redaktionen, die die Meldung einfach übernahmen, den Vorfall zum Anlass nehmen, sich einmal ernsthaft zu hinterfragen. Sie sollten sich dabei in Erinnerung rufen, dass es nicht Aufgabe von Journalisten ist, Politik zu machen oder ihr eigenes Weltbild zu verbreiten. Wer politisch aktiv sein möchte, engagiere sich bitte offen in einer Partei - aber nicht maskiert in einer Redaktion. Syrische Retter: Der ideologische Unfall der Frankfurter Rundschau In Deutschland hat ein links-grünes Meinungskartell die Deutungshoheit erobert. Es kann sich alles erlauben, weil es vorgibt, im Auftrag des Guten zu handeln. Millionen von Menschen fallen bereitwillig darauf herein, weil sie sich um ihres Seelenfriedens willen lieber täuschen lassen, als unangenehmen Wahrheiten ins Auge zu sehen oder gar als „rechts“ gebrandmarkt zu werden. Nicht einmal die derbste linke Propaganda löst daher breite Empörung aus. So groß ist die Sorge der Getäuschten vor Ächtung, dass sie zwar in anonymen Umfragen mehrheitlich bekennen, kein Vertrauen mehr in Politik und Medien zu haben, sich aber lieber zurückziehen, als sich gegen die Täuschung zu wehren. Öffentlich wird nur noch geäußert, was der mediale Mainstream gestattet. Seine Gesprächspartner für den offenen Dialog sucht man sich hingegen gewissenhaft aus. Die scheinbar erdrückende Übermacht der inszenierten Scheinwelt einer links-grünen Gesellschaft macht ehrbare Bürger zu Mitläufern. Mit Eifer werden linke Parolen beklatscht und Wortmeldungen ausgebuht, die vom Meinungskartell zum rechten Populismus erklärt worden sind. Mit der Hetze gegen alles, was nicht „links“ ist, lassen sich Punkte machen und Lacher ernten. Andersdenkende werden als Demokratie-, Europa- oder Menschenfeinde tituliert, ins Halbdunkel des Internets verbannt oder gleich ganz der Zensur unterworfen. Eine objektive Berichterstattung findet in diesem Umfeld ebenso wenig statt wie ein offener Diskurs. Den medialen Anführern des links-grünen Kartells scheint es vor allem darum zu gehen, Menschen zu manipulieren. Das war bei der sogenannten Energiewende nicht anders als beim Euro-Debakel und setzte sich fort bei der Zuwanderungskrise. Stets sahen sich Leser und Zuschauer einer journalistischen Einheitsfront gegenüber, die das politische Mantra von der Alternativlosigkeit sekundierte. Natürlich weisen die Medienvertreter den Befund entrüstet zurück, sie agierten manipulativ. Dennoch finden sich regelmäßig Beispiele, die eher den Manipulationsvorwurf der Nachrichtenkonsumenten als den Selbstverteidigungsreflex der Nachrichtenschreiber zu bestätigen scheinen. Mehr und mehr wird aus dem Verdacht eine handfeste Zustandsbeschreibung. Mitte März berichtete nun die Frankfurter Rundschau über einen Autounfall, bei dem ein NPD-Politiker verletzt wurde und zufällig eintreffende syrische Flüchtlinge sich als Ersthelfer verdient gemacht hätten. „Syrer retten NPD-Politiker“, titelte die Rundschau reißerisch. Seit in schöner Regelmäßigkeit Asylbewerber in Deutschland angeblich größere Geldbeträge finden und artig abgeben, wecken Geschichten wie diese meine Neugier. Die Recherche dauerte nur einen Vormittag und hätte von jedem Journalisten mit Leichtigkeit geleistet werden können. Ganzer Beitrag: peymani.de/syrische-




