In Sachsen werden immer mehr Moscheen gebaut und geplant. - AfD fordert: keine neue Moschee ohne Volksabstimmung.
Laut mehrerer Medienberichte (u.a. „Freie Presse“) soll nun nach Leipzig auch in Chemnitz eine Kuppelmoschee gebaut werden. Auf einem 1400 Quadratmeter großen Grundstück in einem nach Martin-Luther benannten, gleichnamigen Viertel. Die neue Moschee soll zudem mit Minarett errichtet werden. Eine entsprechende Bauanfrage läge in der Stadtverwaltung bereits vor.
Der Bau weiterer Moscheen in Sachsen ist laut „Freie Presse“ außerdem in Plauen, Zwickau und Dresden geplant. Die Chemnitzer Moschee wäre der zweite Moscheen-Bau in Ostdeutschland seit 1990 außerhalb Berlins.
Dazu erklärt der religionspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Carsten Hütter:
„Die AfD-Fraktion bekennt sich ohne Wenn und Aber zur Religionsfreiheit. Allerdings ist die freie Religionsausübung für Muslime in Sachsen auch ohne Großmoschee gewährleistet. Moscheen dürfen nicht ohne Zustimmung der Bürger vor Ort gebaut werden. Integration mit der Brechstange lehnt die AfD-Fraktion ab. Sie birgt die Gefahr der Entstehung weiterer Parallelgesellschaften.
Ein Minarett symbolisiert zudem auch den optischen Machtanspruch des Islam und wurde ursprünglich als Wachturm gebaut. Sachsens städtebauliche Architektur ist christlich-abendländisch geprägt. Darum ist es vor Erteilung einer Baugenehmigung unumgänglich die Bürger darüber abstimmen zu lassen, ob sie eine Moschee mit Minarett in ihrer Nachbarschaft akzeptieren – oder eben nicht.“



