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Zahl der bundesweiten Straftaten auf 6,33 Millionen gestiegen

Die Zahl der Straftaten in Deutschland ist 2015 gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf rund 6,33 Millionen Fälle gestiegen, die Zahl der Tatverdächtigen erhöhte sich um 13 Prozent auf mehr als 2,4...

Die Zahl der Straftaten in Deutschland ist 2015 gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent auf rund 6,33 Millionen Fälle gestiegen, die Zahl der Tatverdächtigen erhöhte sich um 13 Prozent auf mehr als 2,43 Millionen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf die Polizeilichen Kriminalstatistiken (PKS) der Bundesländer.

 

Die endgültigen Zahlen will Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am 23. Mai in Berlin bei der Vorstellung der bundesweiten PKS verkünden. Nach den von Focus ausgewerteten Länderdaten registrierten die Ermittler im Bundesdurchschnitt 8.667 Straftaten pro 100.000 Einwohner, ein Jahr zuvor waren es lediglich 7530.

 

Gesunken ist dagegen die Aufklärungsquote. Nur 52,6 Prozent aller Fälle konnte die Polizei lösen, 2,3 Prozent weniger als 2014.

 

Nach Focus-Recherchen hat sich der Zuzug von Flüchtlingen deutlich auf das Kriminalitätsgeschehen ausgewirkt. So stieg der bundesweite Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger 2015 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50 Prozent - von 617.392 auf knapp 932.000.

 

Damit machten Ausländer im vergangenen Jahr 38,3 Prozent aller Tatverdächtigen aus. Besonders deutlich wird das Phänomen in Bayern, wo die Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr um 23,8 Prozent gestiegen ist. Rechnet man ausländerspezifische Delikte wie illegale Grenzübertritte und Verstöße gegen das Ausländerrecht aus der Statistik heraus, kämen in Bayern nur 4.687 Straftaten auf 100.000 Einwohner. So aber sind es 6.350. Damit rangiert Bayern aber immer noch auf Platz zwei der sichersten Bundesländer - hinter Baden-Württemberg mit 5.761 Straftaten pro 100.000 Einwohner.

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