Ende 2016 sollte ein fertiger TTIP-Vertragstext stehen. Die jüngsten Enthüllungen und der wachsende Widerstand auf allen politischen Ebenen machen das aber immer unwahrscheinlicher.
TTIP droht zu scheitern: Eigentlich müssten die Verhandlungen über das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP bereits auf der Zielgerade sein. Die Delegationen von EU und USA mit ihren rund 20 Arbeitsgruppen treffen sich seit Sommer 2013 regelmäßig zu Verhandlungsrunden in Washington oder Brüssel.
Ende 2016 sollte ein fertiger Vertragstext stehen. Die jüngsten Enthüllungen und der wachsende Widerstand auf allen politischen Ebenen machen das aber immer unwahrscheinlicher.
Einem Bericht zufolge sorgt man sich in der EU-Kommission um ein Platzen der Freihandelsgespräche. Die US-Seite müsse sich bewegen. Nach der Pause, die durch die Wahlen in den Vereinigten Staaten, Frankreich und Deutschland bis Ende 2017 entstehe, werde eine Wiederbelebung der Verhandlungen schwierig.



