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Messerattacke München: sollte islamistischer Hintergrund vertuscht werden?

Am Dienstagmorgen stach ein Mann in Grafing-Bahnhof bei München wahllos auf Menschen ein. Ein Mann soll ums Leben gekommen sein, drei Personen wurden verletzt. Der Täter soll "Allahu akbar" gerufen haben. Sollte ein islamistischer Hintergrund zunächst vertuscht werden?

 

Mann stach auf Menschen ein
Mutmaßlicher islamistischer Hintergrund


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09.34 Uhr: Ein Polizeisprecher hat gegenüber FOCUS Online-Reporter Fabian Herbers bestätigt, dass die S-Bahnen wieder wie gewohnt fahren.


09.23 Uhr: Die Nachrichtenlage ist derzeit unübersichtlich. Während mehrere Medien berichtet hatten, die Polizei habe einen mutmaßlichen islamistischen Hintergrund bestätigt, soll das Polizeipräsidium Oberbayern Nord dies gegenüber dem "Merkur" vorerst nicht bestätigt haben.


09.13 Uhr: Dem BR-Bericht zufolge handelt es sich bei dem Täter um einen jungen, nicht polizeibekannten Deutschen. Dies soll die Grafinger Bürgermeisterin Angelika Obermayr der "Süddeutschen Zeitung" mitgeteilt haben. Der "Merkur" hat die Angaben, es handele sich um einen Mann mit Migrationshintergrund, inzwischen korrigiert.

 

SPIEGEL: Der mutmaßliche Täter habe ersten Zeugenaussagen zufolge "Allahu-Akbar" ("Allah ist groß") gerufen, hieß es vom Bayerischen Landeskriminalamt. Laut Staatsanwaltschaft ist noch unklar, was genau der Täter rief. Dazu gebe es unterschiedliche Zeugenaussagen. Die Äußerungen ließen jedoch auf einen "politischen Hintergrund" schließen.

 

Update:

Nach dem Messerangriff in einem S-Bahnhof in Grafing bei München gibt es bisher keine Hinweise auf Kontakte des mutmaßlichen Täters zu islamistischen oder salafistische Strukturen. Auch eine Radikalisierung über islamistische Propaganda-Videos habe nicht festgestellt werden können, so die Ermittler am Dienstag. Das bedürfe jedoch weiterer Überprüfung. Ein Zeuge und auch der Täter hätten jedoch einen "Allahu akbar"-Ruf bestätigt.

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