Comex: Innerhalb von nur 10 Minuten wurde Papiergold im Gegenwert von ca. 2,3 Milliarden USD unlimitiert in den Markt geworfen.
Was gestern an der Terminbörse beim Gold zu beobachten war, war eine abermalige Shortattacke vom Feinsten!
Innerhalb von nur 10 Minuten wurde Papiergold im Gegenwert von ca. 2,3 Milliarden USD unlimitiert in den Markt geworfen. Die Art und Weiße dieser Order spricht eindeutig dafür, dass der Auftraggeber ein hohes Interesse an fallenden Kursen besitzt und den Preis ganz bewusst manipulieren wollte.
Kein Goldminenbetreiber, der beispielsweise einen Teil der Produktion abhedgen will, würde so vorgehen. Das Timing der Attacke spricht ebenfalls für eine gezielte Manipulation der Markttechnik. Denn Gold nahm gerade einen vielversprechenden Anlauf, um über die wichtige Hürde um 1300 USD auszubrechen.
Interessant ist jedoch, dass diese gigantische Verkaufsorder den Goldpreis nur von 1288 auf 1275 USD um schlappe 13 USD zu drücken vermochte. Noch vor 6-12 Monaten hätte dies einen Einbruch um 35-50 USD zur Folge gehabt.
Auch die Goldminenaktien im HUI (+2,3%!) ließen sich davon nicht (mehr) beeindrucken. Motto: "Jaja, dieses Spielchen kennen wir inzwischen nur zu gut. Es wird nicht mehr lange funktionieren."
Der Euro hat sich am Dienstag im frühen Handel kaum bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1314 US-Dollar gehandelt und damit geringfügig unter dem Wert vom Vortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montag auf 1,1324 (Freitag: 1,1348) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8831 (0,8812) Euro. Der Markt sei zu pessimistisch in Bezug auf den Zinserhöhungszyklus der Fed, schreibt Thu Lan Nguyen, Expertin bei der Commerzbank. Jüngste Äußerungen von Fed-Mitgliedern seien weitgehend unbeachtet geblieben.
www.rohstoffraketen.de



