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50 Tote - Florida-Massaker: Es war ein Islamist

Während die deutsche Presse über die Hintergründe des Attentäters schweigt, berichten englische Medien: islamistischer Terrorist tötet 50, verletzt über 50 Menschen in Nachtclub in Orlando / Florida. Er hatte eine Sebstmord-Weste an.

 

Bei einer Schießerei in einem Nachtklub in der Stadt Orlando im US-Staat Florida hat es nach Angaben der örtlichen Polizei etwa 50 Tote gegeben. Insgesamt seien über 50 Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Schütze selbst wurde nach einem Schusswechsel von einem Polizisten getötet. Kurz vor seinem Tod habe der Täter Geiseln genommen, hieß es Sonntagfrüh.

 

Die Polizei betrachte die Tat als Terrorakt. Die Ermittlungen in der Bluttat werden nun von der US-Bundespolizei FBI übernommen, hieß es. Man prüfe, ob der getötete Schütze Komplizen hatte oder es sich um einen "einsamen Wolf" handelte.

 

Britische Medien sprechen inzwischen von einem islamistischen Terror-Akt. Für die Tat war demnach ein islamistischer Extremist verantwortlich. Der Täter hatte angeblich sogar eine Selbstmordweste an. Er soll zu einer Schießausbildung nach Afghanistan gegangen sein.

 

Wie unter anderem die "Washington Post" und die "Los Angeles Times" berichten, soll es sich bei dem Schützen um den 29-Jährigen Omar M. handeln. Der 1986 geborene M. lebte demnach in St. Port Lucie, etwa 170 Kilometer südöstlich von Orlando. Der Mann soll US-Bürger mit afghanischen Wurzeln sein und nicht auf Terrorlisten der Regierung stehen.

 

Amokläufer von Orlando soll sich zum IS bekannt haben

Der Amokläufer von Orlando hat womöglich eine Verbindung zur Terrororganisation "Islamischer Staat". Aus Ermittlerkreisen hieß es, dass der Attentäter offensichtlich zumindest "inspiriert" von der Ideologie des IS gewesen sei. Angeblich soll er vor oder während des Amoklaufs den Polizeinotruf gewählt und sich gegenüber den Beamten als Angehöriger der Terrororganisation zu erkennen gegeben haben. Der 29-Jährige, der in den USA geboren ist und dessen Eltern aus Afghanistan stammen, sei "eine Zeit lang auf dem Radar" der Behörden gewesen, berichtete der US-Sender ABC unter Berufung auf Ermittlerkreise. Zuletzt sei aber nicht konkret gegen ihn ermittelt worden.

 

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