AfD-Politiker Glaser wirft Bundesregierung staatsstreichartiges Verhalten vor. Schäuble gehöre zu der Fraktion derer, „die letztendlich diesen Staat auflösen wollen und das so raffiniert macht, wie Juncker sich das vorstellt: Wir machen das so in Trippelschritten."
Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland, Albrecht Glaser, hat der Bundesregierung staatsstreichartiges Verhalten vorgeworfen.
Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte er, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gehöre zu der Fraktion derer, „die letztendlich diesen Staat auflösen wollen und das so raffiniert macht, wie Juncker sich das vorstellt: Wir machen das so in Trippelschritten, und auf einmal ist es irgendwie passiert. Also das hat für mich schon Kategorien des Staatsstreichs.“ Die AfD hat Glaser als Kandidat für die Wahl des Bundespräsidenten im kommenden Jahr aufgestellt.
Glaser nannte zudem Bundeskanzlerin Angela Merkel eine „dubiose Figur“. Er habe versucht, sich ihr Verhalten während der Flüchtlingskrise zu erklären; seine Deutung war: „Da schlummert eben in ihr diese ganze frühkindliche Prägung eines kommunistischen Vaters, der das Leitbild dieses Internationalismus und dieser Weltgesellschaft eben hat und das bei ihr doch dann so verankert ist, dass sie in so einer Situation so reagiert.“
Glaser sagte weiter, Merkel habe eigentlich gute Voraussetzungen, denn „Intelligenz ist erblich. Sarrazin hat natürlich Recht, gar keine Frage.“



