Niemals zuvor war mehr Geld in der Welt. Das dürfte sich über kurz oder lang auf die Aktienmärkte auswirken. Charttechnik: 30.000 im DAX in den nächsten Jahren möglich. - Aktien alternativlos.
„Wir sehen, dass viel Kapital in den Markt fließt. Deswegen bleibe ich optimistisch. Langfristig gesehen wird auch der Dax mal die Marke von 30.000 Punkten sehen“, sagt der Charttechniker Samir Boyardan (Mastertrends).
Aktien-Investments gehören für den Experten zu eine der aussichtsreichsten Wetten. Die Tatsache, dass in die Indices steigen, heißt jedoch nicht, dass davon alle Aktien gleichmäßig profitieren. Bestes Beispiel die Finanzbranche: Deutsche Bank und Commerzbank segeln schon seit Jahren neuen Tiefstständen entgegen. Bei den anderen Finanzinstituten in der Eurozone aber auch in der Schweiz sieht es nicht viel besser aus. Das könnte natürlich ein Alarmzeichen sein. Steht die Finanzkrise vor der Tür?
Samir Boyardan: "Nachdem die Liquidität in den ersten Wochen dieses Jahres aus den Aktienmärkten rausgegangen ist, stellen wir jetzt fest, dass das Geld wieder zurück an die Börse fließt. Unsere Trend Folgesysteme haben nach dem Brexit wieder grünes Licht für den Markt gegeben."
Demnach wird nicht nur der DAX sondern auch die amerikanischen Aktien bis zum Jahresende weiter ansteigen prognostiziert der Chart-Experte. Die Prognose von 30.000 Punkten im DAX liegt natürlich noch in einiger Ferne und wird begleitet von Rückschlägen und Einbrüchen, warnt Boyardan.
Langfristig jedoch sei die Aktie alternativlos und jeder Anleger sollte Wertpapiere von guten Unternehmen besitzen - auch wenn es geopolitische Krisen geben sollte wie zum Beispiel in der der Türkei oder eben auch das Russland-Ukraine-Thema. Politische Börsen hätten jedoch immer kurze Beine so Boyardan.
Was Anleger jetzt machen sollten, verrät er bei Wirtschaft TV-Chefredakteur Manuel Koch im Interview an der Deutschen Börse in Frankfurt.



