Gold unterschreitet nächste wichtige charttechnische Marke. Silber unter Druck, sowohl in USD als auch gegenüber Gold.
Von Commerzbank Commodity Research
Gold hat gestern mit der 200-Tage-Linie eine weitere wichtige charttechnische Marke nach unten durchbrochen und den Handel auch unter dieser Unterstützungslinie beendet. Ein weiterer Preisrutsch wie vor drei Tagen blieb jedoch aus.
Zum Wochenausklang notiert Gold bei rund 1.250 USD je Feinunze und steht vor dem größten Wochenverlust seit November 2015. Mittlerweile wurden sämtliche Gewinne im Zuge des Brexit-Referendums wieder abgegeben.
Der Goldpreis könnte heute Nachmittag nochmals unter Druck kommen, sollte der US-Arbeitsmarktbericht für September positiv überraschen. Denn dies würde wohl die Zinserhöhungserwartungen weiter steigen lassen.
Erneut überproportional hat Silber verloren. Mit 17,2 USD je Feinunze handelt es seinerseits unmittelbar an der 200-Tage-Linie und hat wie Gold ein 3½-Monatstief markiert. Das Gold/Silber-Verhältnis ist im Zuge dessen auf 72,5 gestiegen, der höchste Stand seit Ende Juni.



